Sprachförderung für Migranten Grundschule Bookholzberg stellt sich neu auf

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Zuwachs im Lehrerzimmer: Neben Konrektorin Sarah Eichenauer (hinten links) gehören auch Anna-Lena Rohde, Anetta Ellermeyer, Gesche Kohlberg und Sibylle Schnepel (vorne von links) zum neuen Team um Schulleiterin Dörte Lohrenz (hinten rechts). Foto: Yannick RichterZuwachs im Lehrerzimmer: Neben Konrektorin Sarah Eichenauer (hinten links) gehören auch Anna-Lena Rohde, Anetta Ellermeyer, Gesche Kohlberg und Sibylle Schnepel (vorne von links) zum neuen Team um Schulleiterin Dörte Lohrenz (hinten rechts). Foto: Yannick Richter

Bookholzberg. Die Grundschule Bookholzberg hat sich zum neuen Schuljahr neu aufgestellt. Neben einer neuen Konrektorin und weiteren Fachkräften gibt es auch zusätzlichen Sprachunterricht für Migranten.

In der Grundschule Bookholzberg ist das neue Schuljahr mit einigen Veränderungen gestartet. Neben neuen Fachkräften gehören seit Anfang August auch neun Flüchtlingskinder zu den Neuzugängen an der Schule. Unabhängig von der Sprachlernklasse in der Grundschule Schierbrok erhalten die Schülerinnen und Schüler klassenübergreifenden Unterricht zur Sprachförderung.

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Sprachliche Förderung für Migranten

„Die Schüler werden für zwei Stunden pro Tag aus ihren Klassen herausgenommen, um am DaZ-Unterricht teilzunehmen“, erklärt Schulleiterin Dörte Lohrenz das Konzept. Gesche Kohlberg, die das Lehrerkollegium seit Beginn des Schuljahres verstärkt, betreut das Angebot „Deutsch als Zweitsprache“, bei dem nicht nur Flüchtlinge, sondern sämtliche Kinder mit Migrationshintergrund sprachlich gefördert werden können.

Sarah Eichenauer als neue Konrektorin vorgestellt

Neu an der Schule, die zum Schuljahr 2016/2017 250 Grundschüler zählt, ist auch Sarah Eichenauer. Die gebürtige Rheinländerin übernimmt den Posten der Konrektorin. „Gerade in der heutigen Zeit, in der viele Stellen vakant sind und einige Schulen kommissarisch geführt werden, ist es ein Segen für uns, dass wir solch eine junge und dynamische Kraft für uns gewinnen konnten“, schwärmt Schulleiterin Lohrenz von ihrer neuen Vertreterin.

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Von der Karnevals- zur Faschingshochburg

Neben ihrer Funktion als stellvertretende Schulleiterin kümmert sich die 30-Jährige vor allem um verschiedene organisatorische Dinge im Schulalltag wie das Erstellen der Vertretungspläne und das Verwalten der Krankmeldungen. „Ich fühle mich hier unglaublich wohl, bin sehr herzlich aufgenommen worden und freue mich auf meine neuen Aufgaben“, sagt Eichenauer zum Einstieg.

Dass sie kaum Eingewöhnungszeit benötigte, könnte auch an ihrer Vita liegen. Aufgewachsen in Mondorf bei Bonn lebte sie anschließend während des Studiums für einige Jahre in Köln. Natürlich entwickelte sich dabei auch eine Leidenschaft für Karneval, sodass sie in der Gemeinde wahrlich gut aufgehoben ist. „Jetzt muss ich mir nur noch angewöhnen, Fasching statt Karneval zu sagen“, weiß die junge Lehrerin, worauf es in ihrer neuen Heimat ankommt.

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Weitere Veränderungen im Kollegium

Für weiteren Zuwachs im Lehrerzimmer sorgen Rückkehrerin Anja Kreienborg, die die Abc-Schützen unterricht, Anna-Lena Rohde, die die Klassenleitung der 3b übernommen hat, Referendarin Aneta Ellermeyer und Sibylle Schnepel, die als pädagogische Mitarbeiterin das Team vom Ergänzenden Unterricht (ErgU) verstärkt.

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