Besuch der Freien Wähler Junge Pflege am Fuchsberg wird „Mehrgenerationenhaus“

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Kickern im „Mehrgenerationenhaus“: Die Ganderkeseer Fraktion der Freien Wähler hat sich am Montag ein Bild von der Jungen Pflege im Wohnpark am Fuchsberg gemacht. Foto: Antje CznottkaKickern im „Mehrgenerationenhaus“: Die Ganderkeseer Fraktion der Freien Wähler hat sich am Montag ein Bild von der Jungen Pflege im Wohnpark am Fuchsberg gemacht. Foto: Antje Cznottka

Ganderkesee. Aus der Jungen Pflege im Wohnpark am Fuchsberg wird stetig ein „Mehrgenerationenhaus“. Das berichtete Verwaltungsleiterin Jurina Poppe bei einem Besuch der Ganderkeseer Fraktion der Freien Wähler vor.

„Es hat sich herauskristallisiert, dass eine Pflege ausschließlich für junge Menschen nicht möglich ist“, erklärt Poppe. Die meisten Bewohner seien über 50 Jahre alt. Im Obergeschoss der Jungen Pflege sind außerdem Senioren ab 63 Jahren untergebracht. Ob ein Bewohner ab diesem Alter aber in die dritte Etage ziehen solle, werde von Fall zu Fall entschieden. „Wir schauen, ob es noch passt, damit die Bewohner so lange wie möglich in der gewohnten Umgebung bleiben können“, sagt Poppe.

EM-Fieber im Wohnpark am Fuchsberg

Die Angebote im Haus würden ebenso nach den Wünschen der Bewohner gestaltet. So laufe an jedem Abend der Beamer, erklärt Pflegedienstleiter Henrik Kroog. Das EM-Fieber hat die Bewohner der jungen Pflege gepackt. „Wenn die Jüngeren zusammensitzen, bleiben auch die älteren Bewohner mal länger auf“, berichtet Poppe, den Vertretern der Freien Wähler bei ihrem Besuch der Jungen Pflege. Darüber hinaus sei erstaunlicherweise das Bingospielen bei den jüngeren Bewohnern ebenso beliebt wie bei den älteren. „Langfristig ist daher das Ziel, ein Mehrgenerationenhaus aus der Jungen Pflege zu machen“, fügt die Verwaltungsleiterin an.

Junge Pflege im Wohnpark am Fuchsberg voll ausgelastet

66 Lang- und Kurzzeitgäste leben aktuell in der Jungen Pflege. Damit seien die Kapazitäten voll ausgelastet. „Hier herrscht fliegender Wechsel. Es dauert selten länger als zwei Wochen, bis ein Platz neu besetzt ist“, schildert Poppe. Fachkräfte zu finden, sei hingegen nicht so einfach. „Hier herrscht zwar ein tolles Betriebsklima, aber das reicht nicht mehr“, stimmt Kroog zu. Zusätzliche finanzielle Anreize wie Weihnachts- und Urlaubsgeld oder jährliche Gehaltserhöhungen müssten geboten werden.

Insgesamt arbeiten in der Jungen Pflege 40 Kräfte, davon sechs Auszubildende. „Es haben gerade erst wieder drei erfolgreich ihr Examen bestanden“, berichtet Poppe. Viele der Azubis würden auch weiterhin in der Einrichtung beschäftigt.

Parkplätze sind rar am Wohnpark am Fuchsberg

Als problematisch beschreibt Poppe die geringe Anzahl an Parkplätzen am Wohnpark, auch weil Besucher des SaunaHuses gegenüber die Parkflächen am Wohnpark nutzten. „Ich sehe da auch keine Lösung außer in der Höhe oder in der Tiefe“, spielt Arnold Hansen, 1. Vorsitzender der Freien Wähler auf ein Parkhaus an.


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