Landesentscheid des Jugendrotkreuzes Teamwork steht bei Nachwuchs-Rettern in Hude hoch im Kurs

Die Jugendrotkreuzler aus Hude haben mit ihrem Einsatz beim Landesentscheid den dritten Platz geholt. Foto: Antje CznottkaDie Jugendrotkreuzler aus Hude haben mit ihrem Einsatz beim Landesentscheid den dritten Platz geholt. Foto: Antje Cznottka

Hude. Beim Landeswettbewerb des Jugendrotkreuzes in Hude haben zwei Rasteder Teams in beiden Altersgruppen gesiegt. Das Huder Team belegte den dritten Platz beim Wettbewerb in Hude, bei dem vor allem Teamwork gefragt war.

Passend zur Fußball-Europameisterschaft hat sich beim Landeswettbewerb des Jugendrotkreuzes (JRK) am Samstag mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Hude an der Parkstraße, alles um Bälle gedreht. Gemäß dem Motto des Wettstreits „Mit Ball und Menschlichkeit“ bewiesen die rund 80 Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen sechs und 16 Jahren ihr Können.

Sieger aus Rastede fahren zum JRK-Bundesentscheid

Den ersten Platz gesichert hat sich die JRK-Gruppe Rastede I aus der Gruppe I (sechs bis zwölf Jahre). In der Gruppe II (13 bis 16 Jahre) hat die Schulsanitätsdienst-Gruppe II der Kooperativen Gesamtschule Rastede die Schiedsrichter überzeugt. Für sie geht es nach den Sommerferien zum JRK-Bundeswettbewerb in Bühl. Die einzige Gruppe aus Hude erreichte den dritten Platz in der Stufe der Sechs-bis Zwölfjährigen.

Ehrgeiz beim Landeswettbewerb des Jugendrotkreuzesin Hude

„In einigen Gruppen gibt es ein richtiges Wettkampftraining“, berichtet Stefan Strodthoff, JRK-Landesleiter. „Einige Gruppen kommen aber auch einfach her, um einen schönen Tag zu verbringen.“ Die Organisatoren des Wettbewerbs versuchten, beiden Interessen gerecht zu werden. Immerhin sei die Teilnahme freiwillig „Wir wollen, dass sich alle wohlfühlen“, fügt Strodthoff an.

Die Jungendrotkreuzgruppe Hude, die sich als einzige Gruppe aus dem Landkreis Oldenburg beteiligte, hatte im Vorfeld vor allem Erste-Hilfe-Techniken geübt, berichtet Gruppenleiterin Kim Birkholz. Es gehe aber nicht vordergründig darum, den Wettbewerb zu gewinnen. Vor allem sollten die Kinder Spaß haben, etwas zusammen unternehmen und lernen, fügt sie an.

Kreativität, Kommunikation und vor allem Teamwork sind in Hude gefragt

Beim Wettstreit ging es für die insgesamt zehn angetretenen Gruppen aus den drei Kreisverbänden Ammerland, Oldenburg-Land und Oldenburg-Stadt sowie aus dem Schulsanitätsdienst-Gruppen der Kooperativen Gesamtschule Rastede und vom Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht nicht nur darum, Punkte für theoretisches Fachwissen und praktische Erfahrung bei Erste-Hilfe-Maßnahmen einzusammeln. Es waren auch Kreativität, Kommunikation und vor allem Teamwork gefragt. „Wenn ein Einzelgänger alle Fragen richtig beantwortet, bekommt er trotzdem nicht die volle Punktzahl“, gibt Strodthoff zu bedenken.

Enthusiasmus für die Fußball-Europameisterschaft verbindet

An elf Stationen haben die jungen Rotkreuzler beweisen müssen, dass sie gute Teams bilden. „Dabei verbindet der Enthusiasmus für die Fußball-Europameisterschaft die Aufgaben und zieht sich wie ein roter Faden durch den Tag“, erklärt Strodthoff. So mussten die Nachwuchs-Retter an zwei Stationen Verletzte versorgen, nachdem rivalisierende Fangruppen aneinandergeraten waren beziehungsweise nachdem es einen Unfall auf einem Stadionparkplatz gegeben hatte.

Im musisch-künstlerischen Teil hörten die Teilnehmer Nationalhymnen, mussten sie dem jeweiligen EM-Teilnehmerland zuordnen und dessen Flagge auf einer unbeschrifteten Landkarte richtig platzieren. Im sportlichen Teil war beim Torwandschießen und Ballwerfen Zielsicherheit gefragt.

Zuwachse für Ortsgruppen des Jugendrotkreuzes

Die Ortsgruppen freuen sich immer über Zuwachs oder Ehrenamtliche, die als Betreuer unterstützen, weiß Strodthoff nach dem Wettbewerb zu berichten. Für Fragen rund um die Jugendrotkreuz-Gruppen Hude, Wardenburg und Ganderkesee steht Roar Abel, Leiter des Jugendrotkreuzes im Kreisverband Oldenburg-Land, unter der Telefonnummer (0441)779330 zu Verfügung.


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