VW-Treffen in Falkenburg „Verrückter Haufen“ pflegt Bullis am Falkensteinsee

Lieben die Bullis wie das gesellige Beisammensein am Falkensteinsee: Frank Belitz (links) und Klaus Ley. Foto: Alexander SchnackenburgLieben die Bullis wie das gesellige Beisammensein am Falkensteinsee: Frank Belitz (links) und Klaus Ley. Foto: Alexander Schnackenburg

Falkenburg. Über 100 Fahrer sind zum Bulli-Treffen am Wochenende an den Falkensteinsee gereist. Dabei tauschten die Bulli-Freunde Autoteile und Erfahrungen aus.

Der Motor eines echten Bullis tuckere hinten, stellt Frank Belitz entschlossen fest. Es gebe nichts Schöneres. Obendrein handele es sich um „Multifunktionsautos“: um Familien-, Freizeit- und Arbeitswagen zugleich, ergänzt Klaus Ley. Fürs Wochenende hatten die beiden zusammen mit drei anderen „Gesinnungsgenossen“ zum Bulli-Treffen an den Falkensteinsee geladen.

Bulli-Treffen beginnt mit Lagefeueridylle am Falkensteinsee

Gut 100 Fahrer der populären Transporter aus dem Hause Volkswagen hatten sich bei den Organisatoren angemeldet, darunter sogar einige aus den Niederlanden. Die ersten 50 waren schon am Freitagabend eingetrudelt, um es sich noch vor dem Haupttag mit der Gitarre im Anschlag am Lagerfeuer gemütlich zu machen. Am Samstag tuckerten nach und nach weitere Bullis ein – echte wie „falsche“. Denn neben den VW-Transportern des Typs I bis III fuhren auch ein paar neuere Modelle mit Motor in der Front vor.

Bulli-Freunde und die Sozialen Medien

„Wir quatschen, tauschen Teile und Erfahrungen aus“, erklärt Ley den Geist des Treffens. Es mache enorm viel Spaß. „Wir sind ein verrückter Haufen, der die Teile pflegt“, erklärt Belitz beinahe schuldbewusst die große Kommunikationsfreude der Szene, die sich auch in den Social Media wie Facebook niederschlage. Fast alle bekannten Bulli-Treffen würden über derartige Foren organisiert – und es gebe ihrer weltweit viele, das nächstgelegenen finde regelmäßig in Wildeshausen statt.

Auch am Falkensteinsee dürften noch einige Bulli-Treffen steigen, zeigten sich Belitz und Ley zuversichtlich. Denn die Gegebenheiten – Stromanschlüsse, Campingplatz, der schöne See – seien einfach super. Fast so schön wie die Bullis.


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