Verkehrsübungsplatz für Katenkampschule GanterART setzt Kampusprojekt in Ganderkesee fort

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Haben viel erreicht und wollen 2016 weitere Vorhaben umsetzen: (v.l.) Rolf Schütze, Hermann Abeln, Eckhard Eichhorn, Jürgen Hertrampf, Dirk Schulte Strathaus und Eltje Fricke. Der Verein GanterART will in diesem Jahr sein Langzeitprojekt, den Kampus an der Katenkampschule, mit einem Verkehrsübungsplatz fortsetzen. Foto: Thorsten KonkelHaben viel erreicht und wollen 2016 weitere Vorhaben umsetzen: (v.l.) Rolf Schütze, Hermann Abeln, Eckhard Eichhorn, Jürgen Hertrampf, Dirk Schulte Strathaus und Eltje Fricke. Der Verein GanterART will in diesem Jahr sein Langzeitprojekt, den Kampus an der Katenkampschule, mit einem Verkehrsübungsplatz fortsetzen. Foto: Thorsten Konkel

Ganderkesee. Einen Ausblick auf die Fortsetzung ihres Langzeitprojekts, den Kampus an der Katenkampschule, haben die Mitglieder des Vereins GanterART am Montagmorgen anlässlich ihrer Hauptversammlung gegeben.

„Der Verein will in diesem Jahr mithilfe von Spenden einen Verkehrsübungsplatz schaffen, auf dem die Schüler der Katenkampschule ebenso Verkehrsregeln erlernen können wie Grundschüler und auch Flüchtlinge“. Das kündigte Dirk Schulte Strathaus, stellvertretender Vorsitzender des Vereins, an. „Wir haben uns in diesem sozialen Hauptprojekt der Förderung der Integration und Inklusion verschrieben“, ergänzte Vorstandskollege Hermann Abeln. Nachdem eines der großen Ziele des Kampusprojektes, für rund 4000 Euro ein Backhaus zu errichten, 2015 realisiert werden konnte, soll der laut Vorstandsmitglied Rolf Schütze rund 500 Quadratmeter große Verkehrsübungsplatz noch im Frühjahr in Angriff genommen werden. Nächster große Abschnitte des Langzeitprojekts sind eine Kulturbühne, eine Sanitäranlage sowie die Anlage einer Wallhecke.

Für das Kampusprojekt waren allein im vergangenen Jahr knapp 28.000 Euro an Spenden eingeworben worden. „Das haben wir den guten Kontakten von Dirk Schulte Strathaus und Hermann Abeln zu verdanken“, erinnerte Vorsitzender Eckhard Eichhorn an die besonderen Verdienste seiner Kollegen um das umfangreiche Vorhaben zur Inklusion und Integration. In zwei Schritten waren 2015 zudem 45.000 Euro in die Gestaltung des Haupthofes geflossen. Doch das Kampusprojekt war nicht das Einzige, das die rührigen 15 Mitglieder des Vereins im letzten Jahr angeschoben haben. Auch in dem Vorhaben „LandART“ spiegelte sich der Geist des Vereins wider, Soziales mit der Kunst im öffentlichen Raum zu verbinden: Bei „LandART“ erstellen Beschäftigte der Delmewerkstätten bunte Pflanzpfähle, die im Ort aufgestellt werden. Das schaffe Beschäftigung und verschönere den Ort, betonte Abeln.

75 Ganterskulpturen hat der Verein seit seiner Gründung bereits für den guten Zweck vermittelt, zuletzt zwei im vergangenen Jahr. Für 2016 kündigte Eichhorn weitere „Landungen“ an.

Auch der Ganter 2.0, eine neue Skulpturenform, habe sich bewährt. „Sie ergänzt das Angebot, jetzt fehlt nur noch eine Skulptur in der Größe einer echten Gans“, erläuterte er. Die Vergabe des 2015 anlässlich des „Gänseessens nach GanterART“ nicht ausgelobten Kunstpreises haben sich die Aktiven für den Frühsommer aufgehoben: „Dann wollen wir unser zehnjähriges Bestehen feiern“, verriet Eichhorn. Öffentlich solle der Festreigen mit Veranstaltungen vom 23. bis 25. September fortgesetzt werden.


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