Wolf-Krimi „Ostfriesenschwur“ Mörderische Fantasien am Skulpturenufer in Hude

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Klaus-Peter Wolf und seine Frau Bettina Göschl, hier in Greetsiel, kommen am Montag, 4. April, zusammen nach Hude. Foto: Holger BloemKlaus-Peter Wolf und seine Frau Bettina Göschl, hier in Greetsiel, kommen am Montag, 4. April, zusammen nach Hude. Foto: Holger Bloem

Hude. Die Gemeinde Hude macht ab sofort deutschlandweit Furore. Bestseller-Autor Klaus-Peter Wolf hat den Ort für seinen neuen Krimi „Ostfriesenschwur“ ins Visier genommen.

Vorher gefragt hat er nicht. Sonst, mutmaßt Wolf, hätten wahrscheinlich auch zu viele Menschen versucht, Einfluss zu nehmen auf das Bild der Gemeinde in seinem neuen Roman „Ostfriesenschwur“ mit einer Startauflage von 180.000 Stück. Hude als der Ort, aus dem offensichtlich ein abgetrennter Kopf in einem Paket auf die Reise geschickt wurde, das muss schließlich nicht jeder mögen.

Fünfmal ist er schon in Hude aufgetreten

Autor Wolf, mit seinen nunmehr zehn Ostfriesenkrimis einer der Großen auf dem deutschen Büchermarkt, mag Hude sehr wohl. Fünfmal schon war er dort auf Initiative von Gerburg Schallers Buchhandlung „Lesen & Mehr“ zu Gast, um die neuen Fälle seiner fiktiven Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen vorzustellen. Und er ist mit seiner Frau Bettina Göschl bei einem Spaziergang einmal unvermittelt am Skulpturenufer am Hude Bach gelandet. Rund 40 große Skulpturen des Künstlers Wolf E. Schultz finden sich dort auf einer wilden Wiese.

Große Szenen im kleinen Hude

„Das ist so ein toller Ort“, sagt Wolf, „und den kennen gar nicht so viele Leute.“ Er lässt nicht nur Pakete mit dem Absender Hude und schrecklichem Inhalt verschicken, sondern am Skulpturenufer auch die Mordfantasien seines Täters spielen. Große Szenen im kleinen Hude, das schon im Vorgänger „Ostfriesenwut“ einen Auftritt hatte. Da besucht Hauptkommissarin Klaasen die Buchhändlerin Schaller, die im Roman eine Freundin von ihr ist. Schaller, die den Autor zwar immer wieder zu Lesungen einlädt, seine Bücher aber selbst nicht liest. Krimis, sagt sie, seien nicht so ihr Ding.


Am Montag, 4. April, 19.30 Uhr, stellt Klaus-Peter Wolf „Ostfriesenschwur“ im Forum der Peter-Ustinov-Schule in Hude vor. Musikalisch begleitet wird er von seiner Frau Bettina Göschl. Karten gibt es noch für 13 Euro bei „Lesen & Mehr“, Telefon (04408) 2120.

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