dk-Adventskalender 12. Türchen: Blick in die Chemische Reinigung

Haben es gerne sauber: (von links) Carmen Düßmann und ihre Mitarbeiterin Marion Meyer gewähren im Hinterraum der Chemischen Reinigung einen Blick auf die Technik der Trockenmaschine. Foto: Thorsten KonkelHaben es gerne sauber: (von links) Carmen Düßmann und ihre Mitarbeiterin Marion Meyer gewähren im Hinterraum der Chemischen Reinigung einen Blick auf die Technik der Trockenmaschine. Foto: Thorsten Konkel

Ganderkesee. An jedem Tag im Dezember bis Heiligabend öffnet das dk eine besondere Tür in der Region. Das 12. Türchen gewährt Einblick in die chemische Reinigung von Carmen Düßmann in Ganderkesee.

Das zwölfte Türchen öffnet sich heute und gibt den Blick auf eine „saubere Sache“ frei. Mit Chemie und viel weiblicher Zuwendung werden Hemden wieder sauber und bleiben Anzüge in Form.

Weihnachtszeit ist Hochsaison

Hochsaison für die chemische Reinigung von Carmen Düßmann: Vor den Festtagen sollen Anzüge, Kleider und Hemden sauber und frisch gebügelt sein. Das will nicht jeder selbst erledigen.

An der Rathausstraße liegt das heutige „Adventstürchen“, das diesmal ein Vorhang mit gelben Flatterbändern ist. Er trennt den Geschäftsraum der chemischen Reinigung von dem Maschinenpark, der nötig ist, um Textilien vom weißen Hemd über „feinen Zwirn“, Brautkleider, Betten, Mäntel, Jacken und Pullover bis zum Brautkleid oder sogar der Faschingsuniform auch nach durchtanzten Nächten wieder hübsch ins Reine zu bringen.

16 Kilo Wäsche gehen in die Trommeln

„Mit einer chemisch reinigenden Trockenmaschine und einer Nassmaschine arbeiten wir hier“, sagt Düßmann, während die jeweils 16 Kilogramm Schmutzwäsche fassenden Trommeln ordentlich rotieren. „So um die 35 Teile können auf einmal gereinigt werden“, sagt Carmen Düßmann.

„Kettenkarussell“ unter der Decke

In dieses „Trommel-Orchester“ mischt sich die gewaltige „Förderanlage“ für frisch Gereinigtes ein. Auf dem an der Decke angebrachten „Kettenkarussell“ sind an Haken hunderte fertig behandelte Textilien aufgehängt, sicher unter Plastiksäcken vor neuem Schmutz bewahrt. Verlangt ein Kunde im Vorraum der Reinigung nach seiner frischen Kleidung, wirft Mitarbeiterin Marion Meyer das elektrisch betriebene Fördergestell an, um es anhand der Nummer auf dem Abholschein im richtigen Moment anzuhalten.

Bügeln ist noch reine Handarbeit

Und flugs ist der graue Wintermantel an den Kunden herausgegeben. Doch nicht nur um die Ausgabe kümmert Meyer sich. Auch für das Bügeln aller Teile ist sie, sofern nötig, zuständig. „Das Bügeln ist hier noch reine Handarbeit – und Frauensache“, betont Carmen Düßmann. Denn die Chefin kennt ebenfalls jeden Handgriff, der wichtig ist, um Kleidung wieder frisch und ansehnlich herzurichten. „Bei uns kann und macht jeder alles“, sagt sie. Die chemische Reinigung gibt es in Ganderkesee schon seit Langem, Düßmann hat sie erst 2012 übernommen. Ob ein Kleidungsstück gewaschen oder gereinigt werden kann, darüber gibt das Wäschesymbol auf dem Etikett Auskunft.


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