Ganter-Mahl bei Airfield GanterArt plant Gemeinschaft für Kulturschaffende

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Der Vereinsvorstand von GanterArt begrüßte rund 50 Gäste zum Ganter-Mahl im Airfield-Restaurant. Foto: Tina SpieckerDer Vereinsvorstand von GanterArt begrüßte rund 50 Gäste zum Ganter-Mahl im Airfield-Restaurant. Foto: Tina Spiecker

Mit einem Rückblick auf das Erreichte in diesem und einem Ausblick auf die Ziele für das nächste Jahr haben sich Mitglieder, Freunde und Förderer zum Ganter-Mahl getroffen. Der Vorstand um Ecco Eichhorn plant eine „Gemeinschaft Ganderkeseer Kultur“ (GGK).

Bei leckerem Gänsebraten zusammensitzen, das Jahr Revue passieren lassen und neue Projekte in Angriff nehmen: Beim Ganter-Mahl im Airfield-Hotel haben sich am Freitagabend, 13. November, rund 50 Freunde, Förderer und Mitglieder des Kulturvereins in geselliger Runde getroffen. Aber nicht nur kulinarisch, sondern auch informativ gestaltete sich der Abend: Vorsitzender Ecco Eichhorn erzählte vorab von den erfolgreichen Projekten, wie das errichtete Backhaus, wo nach dem Campus-Konzept Menschen mit und ohne Behinderungen sich begegnen sollen.

Inklusion weiter fördern

Weiterhin werde man derartige Projekte, die die Inklusion fördern, vorantreiben, so Eichhorn. Die Hauptaufgabe sei aber weiterhin, die von Künstlern gestalteten Ganter in der Gemeinde zu vermehren. Leider gebe es dabei auch Negatives zu berichten: Von den zehn „gelandeten“ Gantern seien drei zu ihren neuen Eigentümern gekommen, ohne dass dafür die übliche Spende geflossen sei.

Gemeinsam an einem Tisch

Kräfte und Ressourcen in der Gemeinde bündeln, das stehe für das nächste Jahr im Focus des Vereins, verrät Ecco Eichhorn. Ähnlich wie die GGV, in der Ganderkeseer Vereine in der Faschingszeit Großes auf die Beine stellen, soll es nach Willen des Vorstandes künftig eine „Gemeinschaft Ganderkeseer Kultur“ (GGK) geben. „Man erreicht mehr, wenn man sich gemeinsamen an einen Tisch setzt“, meint Eichhorn. KulturHaus Müller, Rathauskonzerte, Chöre, Bürgerstiftung und viele weitere kulturelle Einrichtungen und Gruppen sollten in der GGK an einem Strang ziehen.

XXL-Projekt geplant

Ein weiteres im wahrsten Sinne des Wortes „Großprojekt“ sei die Errichtung eines XXL-Ganters. „Er soll so groß sein, dass man auf ihn steigen kann und von oben einen Weitblick hat“, verrät Eichhorn. Der passende Platz sei schon gefunden, werde aber noch nicht verraten. Angedacht sei dafür ein Wettbewerb für Künstler.


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