Rund 140 Gäste in St. Katharinen Schönemoor: Mitreißende Gospels bei Musikfestival

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Der Oldenburger Gospelchor Voices hat das Publikum in St. Katharinen begeistert. Foto: Andreas NistlerDer Oldenburger Gospelchor Voices hat das Publikum in St. Katharinen begeistert. Foto: Andreas Nistler

Schönemoor. Das GartenKultur-Musikfestival in Ganderkesee hat am Donnerstagabend in Schönemoor begeistert: Der Oldenburger Gospelchor Voices brachte beschwingte Musik mit.

Das Gospellied „Jesus, Jesus Majesty“ erklingt in der Schönemoorer St. Katharinen-Kirche. Besucher klatschen mit, während der Gospelchor Voices aus Oldenburg energiegeladen und mitreißend singt.

140 Besucher waren zum zweiten Konzertabend des GartenKultur-Musikfestivals in der Gemeinde Ganderkesee gekommen – sie zeigten sich vom Konzert begeistert, das in der ersten Hälfte New Gospels und in der zweiten Hälfte afrikanische Musik bot.

Musik in und vor der Kirche

Sowohl zur Pause als auch nach Ende des Konzerts wurde noch draußen vor der Kirche weitergesungen: Zur Pause zog der Chor mit dem namibischen Song „Ti mama sa ta ge“ aus – das Stück dreht sich, so der Chorleiter Niels Erlank, um das Thema Heimweh. Als die Besucher aus der Kirche kamen, stand der Chor Spalier und sang. Nach Ende des Konzerts wurden mehrere Lieder draußen gesungen.

Gospels drücken Freude an der Schöpfung aus

Die Solo-Gesangauftritte in der Kirche begeisterten mit ihrer Stimmgewalt. Die Botschaft der Gospelsongs sei klar, erläuterte Erlank: Es seien Loblieder und Danklieder, die die Freude an der Schöpfung ausdrücken. Wenn der Chor in Namibia singe, berichtete Erlank, sei die Freude darüber, dass Lieder aus Namibia gesungen werden, groß. Aber es tauche auch die Frage auf, welche Lieder in Deutschland Tradition haben. Eine Antwort darauf ist der Gospelsong zum Psalm 23, der beim Konzert in Schönemoor präsentiert wurde.

Positive Bilanz

Der im 21. Jahr aktive Chor war Dr. Wiebke Steinmetz, bei der regioVHS für Kultur zuständig, für das Konzert empfohlen worden – sie zeigte sich begeistert. Nach den in diesem Jahr zwei GartenKultur-Musikfestival-Konzerten in der Gemeinde – das Festival machte in Falkenburg und Schönemoor Station – zieht Steinmetz eine positive Bilanz.

Wie viele Konzerte es nächstes Jahr beim Festival in der Gemeinde geben wird, ist noch nicht klar. „Ich kann mir zwei Veranstaltungen vorstellen“, sagt Steinmetz – die Frage sei, ob sich dies realisieren lasse.


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