8. Huder Bildhauersymposion Zuschauer erleben Kunst hautnah im Rathauspark

Von Dirk Hamm

Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew (hinten Mitte) hat gestern die Bildhauer Marco Nones (von links), Thorsten Schütt, Reinhard Mader, Susanna Giese und Simone Levy zum Symposion begrüßt. Foto: Dirk HammHudes Bürgermeister Holger Lebedinzew (hinten Mitte) hat gestern die Bildhauer Marco Nones (von links), Thorsten Schütt, Reinhard Mader, Susanna Giese und Simone Levy zum Symposion begrüßt. Foto: Dirk Hamm

Hude. Im Huder Rathauspark entsteht in dieser Woche Kunst unter Beobachtung von Zuschauern. Fünf Bildhauer kreieren beim internationalen Symposion Holzskulpturen.

Skulpturen regen beim Betrachter die Sinne an, sie können erstaunen, überraschen und provozieren. Doch wie sieht eigentlich der Entstehungsprozess einer bildhauerischen Arbeit aus? Genau diesen können kunstinteressierte Zuschauer eine ganze Woche lang am Rathauspark in Hude mitverfolgen, wenn die fünf Teilnehmer des 8. internationalen Huder Bildhauersymposions im öffentlichen Raum ihr künstlerisches Werk verrichten.

Lebedinzew lobt Symposion als kulturtouristische Veranstaltung mit Strahlkraft

Rund 50 Gäste wohnten gestern Vormittag im Rathausfoyer der Eröffnung des Symposions durch Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew bei. Das Gemeindeoberhaupt erläuterte, dass der Name „Symposion“ statt wie meist üblich „Symposium“ mit Bedacht gewählt worden sei. Denn das griechische Wort bedeute ursprünglich „Trinkgelage“, und neben der konzentrierten schöpferischen Arbeit der Teilnehmer stehe auch der gesellige Austausch untereinander im Vordergrund. Lebedinzew lobte das 1990 aus der Taufe gehobene Symposion als eine „hochwertige kulturtouristische Veranstaltung“, die mit ihrer Strahlkraft die Aufmerksamkeit auf Hude lenke.

Fertige Skulpturen bei Finissage am Freitag ausgestellt

Als Mitorganisator und teilnehmender Künstler begrüßte der Bildhauer Thorsten Schütt seine Kollegen Reinhard Mader und Susanna Giese aus Deutschland, Marco Nones aus Italien und Simone Levy aus der Schweiz. Die fünf Künstler werden die ganze Woche über von 9 bis 12.30 Uhr und von 14.30 bis 18 Uhr die im Rathauspark bereitgestellten Baumstämme mit der Motorsäge und den filigraneren Werkzeugen bearbeiten.

Zum ersten Mal beim Huder Symposion ist Reinhard Mader dabei. „Ich fange mit einer fertigen Idee an. Beim Arbeiten kommen oft neue Ideen, die man dann spontan umsetzt“, erläuterte der Niederbayer seine Arbeitsweise. Während der Finissage am Freitag, 7. August, ab 19 Uhr können die fertigen Skulpturen bestaunt werden.