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Flugtage mit großem Programm Jet-Spektakel fasziniert Tausende in Ganderkesee


Ganderkesee. Die Organisatoren der 8. Jet-Flugtage in Ganderkesee zogen am Sonntag, 12. Juli 2015, ein positives Fazit – trotz wechselhaften Wetters. Hervorgehoben wurde die hohe Qualität aller 70 Piloten.

Der Soundtrack aus dem Film „Transformers“ ertönt. Dann gehen parallel zwei „L39 Albatros“-Jets in die Luft, die sich auf einen rund sieben Minuten langen, atemberaubenden Formationsflug begeben und anschließend zu den Klängen der Filmmusik von „Pearl Harbour“ gemeinsam und butterweich wieder landen. „Das ist schon das Beste, was wir unseren Zuschauern zeigen konnten“, sagte Reinhard Oetken, Mitveranstalter der inzwischen 8. Jet-Flugtage, am Sonntag gegen Ende des großen Flugspektakels in Ganderkesee. Insgesamt war er mit der zweitägigen Großveranstaltung „sehr zufrieden“.

Zwei Ex-Weltmeister mit dabei

Neben den beiden Formationspiloten Wolfgang Klühr und Thomas Singer, die beide aus der Nähe von Bonn kommen und 1997 und ’99 beziehungsweise 2005 Einzel-Weltmeister im Skale-Jetflug waren, hob Oetken unter anderem Jan Rottmann mit einer 680-Kubikzentimeter starken Maschine und seinen Seglern hervor. Darüber hinaus betonte er die hohe Qualität aller Piloten, die „ein sicheres und schönes Fliegen“ demonstrierten.

Piloten aus dem In- und Ausland

Tausende von Menschen aus der gesamten Region kamen, um sich die mehr als 120 Großmodelle von etwa 70 Piloten aus dem In- und Ausland anzusehen. Unter anderem mit dabei: Barry Finck aus Arizona und Eddy Lubbers aus der Nähe von Enschede in den Niederlanden, der bereits zum dritten Mal in Ganderkesee mitmacht und seine „Skymaster Viper“ vorstellte.

Am ersten Flugtag, so betonten Veranstalter und Piloten, „waren die Bedingungen super“. Der Regen am gestrigen Sonntag hat dann sicherlich den einen oder anderen Besucher ferngehalten. „Trotzdem haben wir im Endeffekt Glück gehabt“, so Oetken. „Wir mussten nur bei einem Schauer am Nachmittag für etwa 20 Minuten den Flugbetrieb einstellen.“ Das hätten viele Besucher, die trotz des wechselhaften Wetters in Massen zum Ganderkeseer Flugplatz gekommen waren, als kleine Kaffee- und Kuchenpause genutzt. Anschließend gingen die Jets, zum Teil mit ohrenbetäubendem Lärm, die Hubschrauber, die Doppeldecker und Segler auch bei leichtem Nieselregen wieder in die Luft.

Wettrennen mit Jet und Auto

Dazu gab es „noch einen weiteren echten Hingucker“, so der Mitveranstalter. Denn erstmals präsentierten die Organisatoren der Jettage spektakuläre Wettrennen zwischen einem Phantom-Jet und einem 300 PS starken Golf RS auf der rund 830 Meter langen Landebahn. Mal hatte der eine die Nase vorn, mal der andere. „Am Ende gab es ein gerechtes Unentschieden“, so Oetken.


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