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Feuerteufel am Koems in Harpstedt? Disko Sonnenstein und Schuppen brennen in Harpstedt

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Harpstedt. Ist in Harpstedt ein Feuerteufel unterweg? Den zweiten Brand innerhalb von nicht einmal 24 Stunden haben die Feuerwehren Beckeln und Harpstedt am Mittwochnachmittag auf dem Koemsgeläde gelöscht.

Gegen 17.06 Uhr wurde am Mittwoch der Brand der ehemaligen Diskothek „Sonnenstein“ auf dem Koemsgelände gemeldet. Erst am Dienstag war gegen 18.20 Uhr ein Fachwerkschuppen auf dem historischen Koemsgelände niedergebrannt. Die Feuerwehr konnte noch das Übergreifen der Flammen auf den historischen Scheunenkomplex von 1850 verhindern. In beiden Fällen wird auch Brandstiftung nicht ausgeschlossen, denn die Brandursachen sind gegenwärtig noch unklar.

Alarm: „Disko brennt“

Am Mittwoch stellte sich der um 17.06 gemeldete Diskobrand den Einsatzkräften glücklicherweise geringer dar als befürchtet.

Brand in ehemaliger Disko „Sonnenstein“

Eine brennenden Eingangstür des „Sonnenstein“ wurde schnell abgelöscht. Der Sachschaden ist derzeit ebenso unklar wie die Brandursache. Die Ortsfeuerwehren Beckeln und Harpstedt waren mit 45 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen vor Ort. Nach einer guten dreiviertel Stunde konnten die etwa 40 Einsatzkräfte den Einsatz beenden.

Schuppenbrand weiter ungeklärt

Auch die Ursache für den Brand des Schuppens am Dienstag, eines sogenanntes „Ständerwerks mit einem Satteldach“,ist noch ungeklärt. Der Unterstand wurde gänzlich zerstört. Den Schaden schätzt die Polizei hier auf rund 5000 Euro.

Feuerwehr berichtet über Einsatz

„Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte der Schuppen in voller Ausdehnung, berichtet Christian Bahrs, Sprecher der Kreisfeuerwehr. Zunächst galt es erst den direkt angrenzenden Wald sowie die angrenzende Backscheune zu schützen. Anschließend löschten ein Atemschutztrupp sowie ein zweiter weitere Trupp den Holzschuppen ab. Mithilfe der Wärmebildkamera wurde die Temperatur der Backscheune überprüft. Der Holzschuppen brannte komplett nieder und wurde anschließend auseinandergezogen, um die restlichen Glutnester abzulöschen. Nach einer guten Stunde war der Einsatz beendet und die 27 Einsatzkräfte, die mit vier Fahrzeugen ausgerückt waren, konnten zum Feuerwehrhaus zurückkehren.


Zeugenaufruf:

Die Brandursachen sind bislang noch ungeklärt. Sofern Bürger jedoch verdächtige Beobachtungen gemacht haben sollten, werden sie gebeten, sich bei der Polizei Wildeshausen unter der Telefonnummer (04431) 9410 zu melden.

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