Fläche mit Brunnen beleben Künstlerkonzept für Ganderkeseer Marktplatz

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Ein Ganter-Brunnen, der aus dem Neuen Markt einen Treffpunkt für Jung und Alt werden lässt: Der Delmenhorster Künstler Jürgen Knapp hat in Zusammenarbeit mit dem Verein GanterART einen Gestaltungsvorschlag für den Marktplatz entworfen.  Grafik: Jürgen Knapp/public emotionsEin Ganter-Brunnen, der aus dem Neuen Markt einen Treffpunkt für Jung und Alt werden lässt: Der Delmenhorster Künstler Jürgen Knapp hat in Zusammenarbeit mit dem Verein GanterART einen Gestaltungsvorschlag für den Marktplatz entworfen. Grafik: Jürgen Knapp/public emotions

Ganderkesee. Am 12. März stellt die Verwaltung erste Entwürfe zur Umgestaltung des Neuen Marktes vor. Auch GanterArt hat sich bereits Gedanken gemacht.

Im Ringen um eine Belebung der Rathausstraße lädt die Verwaltung am Donnerstag, 12. März, betroffene Hauseigentümer sowie die Vertreter des Orts- und Heimatvereins zur Diskussion ein. Vorgestellt werden sollen bei dem nichtöffentlichen Termin erste Entwurfsüberlegungen für die Umgestaltung des Neuen Marktes.

Ladenbetreiber fühlen sich abgeschnitten

Denn auch nachdem sich die Passage, die als Tor zur Rathausstraße zwischen dem neuen Famila-Markt und der Ortsmitte gedacht ist, mit Läden und Leben gefüllt hat, fühlen sich die Ladenbetreiber entlang der Rathaus- und Mühlenstraße weiterhin vom Kundenlauf abgeschnitten.

Zuletzt hatte Anlieger Jörg Vollstedt, dessen Frau am Markt 3 das Fachgeschäft Angela´s Masche betreibt, den Wunsch der Kaufleute nach einem attraktiveren Marktplatz formuliert. Einer seiner Kritikpunkte war die durch gut gefüllte Parkplätze auf beiden Seiten verstellte Sichtachse von Famila zur Passage auf den Marktplatz und umgekehrt. Statt nur Parkplätze zu bieten, sollte die Aufenthaltsqualität des Neuen Marktes gesteigert werden, um die Kunden so in die Rathaustraße zu ziehen.

„Der Neue Markt muss dringend belebt werden“

Das Konzept, Marktfläche und Parkfläche zu tauschen, um den freitäglichen Wochenmarkt näher an die Passage zu bringen, verfolgt auch ein Ansatz, den der Delmenhorster Bildhauer Jürgen Knapp auf Anregung des Vereins GanterART ausgearbeitet hat. „Der Neue Markt muss dringend belebt werden“, betont auch GanterART-Vorsitzender Dirk Schulte Strathaus.

Zentraler Punkt des Neuen Marktes könnte ein Brunnen werden, der umrahmt wird von bronzenen, teils Wasser speienden Ganterskuplturen. Mit dem Vorschlag könne die Idee des sozialen Kunst-Sponsorings fortgesetzt werden. Firmen böte sich die Möglichkeit, zu Paten der Bronze-Ganter zu werden.

Etwas von Dauer schaffen

Am freitäglichen Markttag könnten Marktstände rund um das Wasserspiel mit seinem flachen Becken, das auch für spielende Kinder geeignet wäre, Kunden anlocken.

„Mit dem Brunnen soll etwas von Dauer geschaffen werden, ein Wasserspiel, das Menschen anzieht, sie verbindet und sie zur Kommunikation anregt“, sagt Jürgen Knapp.

Laut den Plänen der Verwaltung wird nach zwei nichtöffentlichen Informationsgesprächen mit Vertretern des Vereins GanterMarkt, der Quartiersinitiative (QiN) sowie den Marktbeschickern einerseits, und andererseits Vertretern des Orts- und Heimatvereins sowie Anliegern, voraussichtlich im Mai eine öffentliche Beratung im Ausschuss für Gemeindeentwicklung erfolgen. Später ist dann auch die Beteiligung der Öffentlichkeit geplant.


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