Stromspar-Checks Wie Haushalte mit wenig Geld durch das RUZ Hollen Energie einsparen können

Projektleiter Ulf Moritz, hier mit RUZ-Leiterin Marina Becker-Kückens, hilft beim Einsparen von Strom und Geld. Archivfoto: Vincent BußProjektleiter Ulf Moritz, hier mit RUZ-Leiterin Marina Becker-Kückens, hilft beim Einsparen von Strom und Geld. Archivfoto: Vincent Buß

Hollen. Im Regionalen Umweltzentrum (RUZ) Hollen in der Gemeinde Ganderkesee gibt es das Projekt Stromspar-Check. Menschen mit kleinem Geldbeutel wird geholfen.

„Nachdem viele Energieversorger seit Beginn des Jahres die Stromkostenerhöht haben, steigt die Nachfrage nach dem Stromspar-Check in der Gemeinde.“ Das hat Ulf Moritz, Projektleiter des Stromspar-Checks im Regionalen Umweltzentrum (RUZ) Hollen, festgestellt. Damit hohe Stromrechnungen aber nicht zu Stromsperren führen, hilft in solchen Fällen das Stromspar-Team, sagt Moritz: „Denn mit dieser individuellen Energiesparberatung können Haushalte mit geringem Einkommen rund 130 Euro jährlich einsparen – und das dauerhaft.“

Finanzielle Unterstützung möglich

Der erfahrene Energiespar-Experte Frank Klammer hat eigenen Angaben zufolge zusammen mit seinem Kollegen 270 Haushalte mit oft hohen Nachzahlungen rasch und konkret geholfen.  „Wir suchen nach den Stromfressern und bauen kostenlose LEDs, schaltbare Steckdosenleisten, Durchlaufbegrenzern oder wassersparende Duschköpfen ein“, informiert Klammer. Darüber hinaus würden Haushalte mit geringem Einkommen neben den jeweils notwendigen Soforthilfen eine umfassende Beratung zum energieeffizienteren Verhalten im Alltag erhalten. Häufig gehöre dazu auch das Thema Kühlgerätetausch. Wer sich ein energieeffizientes A+++-Kühlgerät anschafft,erhalte einen Zuschuss in Höhe von 200 Euro durch Stromspar-Check und vom Landkreis.

Check in 1260 Haushalten

Seit 2014 haben in Delmenhorst und im Landkreis Moritz zufolge mittlerweile 1260 Haushalte mit geringem Einkommen einen Stromspar-Check gemacht und so ihren eigenen Geldbeutel und das Klima geschont: Insgesamt seien damit nicht nur die Energiekosten reduziert, sondern auch 2700 Tonnen CO2-Emmissionen vermieden worden.

Auch Kommunen profitieren

Von den gesunkenen Energierechnungen profitierten außerdem die Kommunen im Einzugsgebiet: Sie tragen zusammen mit dem Bund die Kosten der Unterkunft bei Beziehern von Arbeitslosengeld II und Grundsicherung und hätten bisher 510.000 Euro eingespart. 

Weitere Informationen gibt es bei Ulf Moritz im RUZ sowie online unter www.stromspar-check.de und oder unter facebook.com/stromcheckruz.


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