Rund 2000 Gäste bei Dorffest Beste Bedingungen für Besucher und Aussteller in Stenum

Unter den Pavillons genossen die Besucher des Stenumer Dorffests das kulinarische Angebot. Foto: Niklas GolitschekUnter den Pavillons genossen die Besucher des Stenumer Dorffests das kulinarische Angebot. Foto: Niklas Golitschek

Stenum. Volles Programm beim Dorffest des Orts- und Heimatvereins Schierbrok-Stenum: Nach dem ökumenischen Erntedankgottesdienst präsentierten sich 18 Aussteller den Besuchern. Für den Verein war es auch eine Gelegenheit, auf die eigenen Anliegen aufmerksam zu machen.

Besser hätte der Rahmen für das Dorffest des Orts- und Heimatvereins Schierbrok-Stenum kaum sein können. Durch den ökumenischen Gottesdienst in der St.-Michael-Kapelle am Kehnmoorweg am Morgen waren gleich Dutzende Gäste vor Ort, um anschließend noch auf dem Gelände zu verweilen.

Das Angebot konnte sich auch sehen lassen. 18 Aussteller, Vereine und Organisationen füllten das Gelände. Unter anderem eine Hüpfburg der Freiwilligen Feuerwehr, ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes, Kunsthandwerker, das Regionale Umweltzentrum Hollen mit einer Saftpresse und der Naturschutzbund (Nabu) sorgten für ein umfangreiches Programm, zu dem es auch Verpflegung in Form von Würstchen, Kuchen und Getränken gab.

Verein macht auf Anliegen aufmerksam

Bei einer Führung über das Gelände hielt der Vorsitzende des Orts- und Heimatvereins, Matthias Zilkens, mit Ganderkesees Bürgermeisterin Alice Gerken auch für einige Minuten am frisch eingeweihten Pavillon seines Vereins. Schließlich bot das Dorffest auch eine willkommene Gelegenheit, auf die eigenen Belange aufmerksam zu machen. 

So versuchte Zilkens, die Zuständigkeiten beim Beseitigen des Straßenbegleitgrüns zu klären, an dem sich einige Stenumer stören. Auch auf den Aufruf für Gestaltungsideen am Schierbroker Mühlenweg wies er hin. Bei dieser Gelegenheit erhielt Gerken auch gleich die Einladung zum Kneipenquiz im Vereinsheim des VfL Stenum am 22. November.

Organisatoren mit guter Resonanz zufrieden

„Wir sind froh, dass es der Wettergott gut mit uns gemeint hat“, bilanzierte Zilkens. Trotz der milden Temperaturen blieb es trocken, sodass der Orts- und Heimatverein auf 2000 Besucher über den Tag verteilt hoffen durfte. Auch alle Ausstellerplätze seien belegt, kurzfristige Anfragen habe man sogar ablehnen müssen, erzählte er weiter. „Die Resonanz ist sehr gut, alle sind zufrieden.“ 

Auch für den Verein sei die Veranstaltung von großer Bedeutung. „Zusammen sein und das Gemeinschaftsgefühl stärken, ist wichtig“, betonte Zilkens. Zudem sei es für alle Beteiligten eine Möglichkeit, sich der Umgebung zu präsentieren. „Da kann man sich nur freuen“, fand auch Gerken.

Auch der Nabu informiert

Das nutzte auch der Nabu in Ganderkesee, um auf seine Naturschutzbelange aufmerksam zu machen. „Das ist eine gute Sache, da können wir uns einbringen“, fand auch Hans-Hermann Klaas, dessen Schwerpunkt beim Baumschutz liegt. Angesichts der aktuellen Klimadebatten würden viele Besucher auch das Gespräch mit dem Nabu suchen. „Viele sind dabei und machen etwas für die Natur“, hat Klaas dabei festgestellt. Gleichzeitig könnten die Umweltschützer bei kritischen Fragen „Rede und Antwort stehen“, ergänzte der Nabu-Vorsitzende Hans Fingerhut.

Baumexperte Hans-Hermann Klaas vom Nabu Ganderkesee informierte über seine Arbeit. Foto: Niklas Golitschek

Derweil hofft Matthias Zilkens vom Orts- und Heimatverein, dass das Dorffest in Zukunft an anderer Stelle stattfindet. Der Verein möchte in unmittelbarer Umgebung der St.-Michael-Kapelle einen Dorfplatz einrichten und ist dafür bereits mit der Gemeinde und der Kirche als Grundstückseigentümerin in Kontakt. „Wir wollen schauen, dass wir das hinbekommen“, begrüßte auch Alice Gerken die Idee.


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