Eröffnung vor 40 Jahren Ganderkeseer Wochenmarkt feiert Geburtstag und kreiert Logo

Stoßen auf 40 Jahre Ganderkeseer Wochenmarkt an: (v. l.) Wirtschaftsförderin Christa Linnemann, Bürgermeisterin Alice Gerken und die Marktbeschicker Stefan Bruns, Helga Matschinski sowie Helga Kranz. Foto: Gemeinde Ganderkesee/Hauke GruhnStoßen auf 40 Jahre Ganderkeseer Wochenmarkt an: (v. l.) Wirtschaftsförderin Christa Linnemann, Bürgermeisterin Alice Gerken und die Marktbeschicker Stefan Bruns, Helga Matschinski sowie Helga Kranz. Foto: Gemeinde Ganderkesee/Hauke Gruhn

Ganderkesee. Seit nunmehr 40 Jahren können sich die Ganderkeseer auf ihrem Wochenmarkt mit Obst, Gemüse und vielem mehr versorgen. Überlegungen werden angestellt, wie die Attraktivität noch gesteigert werden kann.

Zwölf Marktbeschicker haben den Versuch vor 40 Jahren gewagt. Mit Erfolg, längst ist daraus eine feste Institution geworden, zehn Kaufleute bieten immer freitags von 13 bis 18 Uhr auf dem Neuen Markt an der Rathausstraße ihre Frischeprodukte an. Drei Familien sind seit der ersten Stunde am 21. September 1979 dabei.

Zu den Pionieren des Ganderkeseer Wochenmarkts, damals noch neben dem Alten Rathaus zu finden, gehörte der Großvater von Stefan Bruns. Am Stand des Bergedorfers gibt es neben Obst und Gemüse inzwischen auch selbst gemachte Nudeln. Helga Matschinski aus Oldenburg verkauft Obst in zweiter Generation. Und Helga Kranz bietet an ihrem KMS-Stand aus Schierbrok, früher Hühnerhof Brüntjen, Eier und Nudeln an.

Abendessen als Dankeschön

Der runde Geburtstag des Ganderkeseer Wochenmarkts war am vergangenen Freitag Anlass für Bürgermeisterin Alice Gerken und Wirtschaftsförderin Christa Linnemann, dem wöchentlichen „Kommunikationszentrum“, so Gerken, einen Besuch abzustatten und den Vertretern der ersten Stunde zu gratulieren. Für alle Marktbeschicker gab es zudem als Dankeschön eine Einladung zum Abendessen im Airfield-Restaurant.

Die Zusammenkunft ist aber nicht nur als gemütliches Beisammensein gedacht: Laut der Ganderkeseer Wirtschaftsförderin soll ein gemeinsames Logo entwickelt werden, um den Wochenmarkt besser bewerben und noch weiter beleben zu können. Wie der gemeinsame optische Auftritt aussehen könnte und wie sich die Attraktivität des Wochenmarkts noch steigern lässt, das soll während des Abendessens besprochen werden. „Gutes soll noch besser werden. Wir werden den Wochenmarkt gemeinsam aufwerten“, sagte Bürgermeisterin Alice Gerken.

Seit 1985 an jetzigem Standort

Der Wochenmarkt, der nach der Marktplatzsanierung und vorübergehendem „Exil“ am Bahnhof im Juli vergangenen Jahres an seinen angestammten Ort zurückgekehrt war, erfreut sich nach Angaben der Händler einer guten Nachfrage im Ort. In früheren Jahren habe es aber auch „magere Zeiten“ gegeben, nachdem der Neubau von Famila seine Sogwirkung entfaltet hatte. Deshalb war die ursprüngliche Zahl von zwölf Marktbeschickern zwischenzeitlich deutlich zurückgegangen.

Eröffnet wurde der auf Initiative der SPD ins Leben gerufene Wochenmarkt am 21. September 1979 auf dem Personalparkplatz neben dem damaligen Rathaus, in dem heute die regioVHS residiert. Weil dort nach Feierabend am Freitagmittag ausreichend Platz vorhanden war, bot sich dieser Standort für das Nahversorgungs-Experiment an. Am 13. September 1985 begrüßten die Händler ihre Kunden erstmals auf dem neu angelegten Marktplatz an der Rathausstraße. Dabei ist es bis heute geblieben, Vorschläge der Verwaltung, den Markt zu verlegen, stießen stets auf die Ablehnung der Marktbeschicker. 


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