Erfolgreicher Ausbildungsbetrieb Gesellen aus Ganderkesee erringen Bronze bei Gärtner-DM

„Wir sind selbst total zufrieden mit dem Ergebnis“: Marvin Wichmann und Moritz Blankemeyer (v.l.) von der Firma Garten- und Landschaftsbau Kreye in dem von ihnen gestalteten Wettbewerbs-Garten. Foto: AuGaLa e.V.„Wir sind selbst total zufrieden mit dem Ergebnis“: Marvin Wichmann und Moritz Blankemeyer (v.l.) von der Firma Garten- und Landschaftsbau Kreye in dem von ihnen gestalteten Wettbewerbs-Garten. Foto: AuGaLa e.V.

Ganderkesee. Der Ganderkeseer Ausbildungsbetrieb Garten- & Landschaftsbau Kreye hat ein weiteres starkes Ausrufezeichen seiner ausgezeichneten Nachwuchsarbeit gesetzt.

Der Ganderkeseer Ausbildungsbetrieb Garten- & Landschaftsbau Kreye hat ein weiteres starkes Ausrufezeichen seiner ausgezeichneten Nachwuchsarbeit gesetzt: Die Gesellen Marvin Wichmann und Moritz Blankemeyer haben jetzt auf der Bundesgartenschau in Heilbronn die Bronze-Medaille bei der „Deutschen Meisterschaft“ der Landschaftsgärtner geholt. Der Titel ging laut einer Mitteilung des Verbandes nach Baden-Württemberg, Silber errang ein Team aus Nordrhein-Westfalen.

Stolze Dritte

„Wir sind selbst total zufrieden mit dem Ergebnis“, berichtete Marvin Wichmann den Angaben zufolge stolz. „Es hat definitiv Spaß gemacht, an dem Bundesentscheid teilzunehmen. Am zweiten Tag haben wir nochmal einen Gang hochgeschaltet und sind so auf dem Siegerpodest gelandet, das ist top.“

Auch Moritz Blankemeyer zeigte sich erfreut über den dritten Platz. „Es war ein intensiver Wettkampf mit einer tollen Platzierung für uns. Die gute Vorbereitung hat sich ausgezahlt, davon werden wir auch in Zukunft profitieren“, schob er einen Dank hinterher.

Leistungsträger im Betrieb

Auch der Ausbildungsleiter des Betriebes, Thorsten Riedebusch, freute sich über die Leistung seiner Mitarbeiter. „Der Platz auf dem Treppchen ist natürlich toll. Marvin und Moritz haben eine klasse Leistung abgeliefert und wir sind froh, dass die beiden weiterhin Teil unseres Teams bleiben. Sie sind in unserem Betrieb jetzt schon absolute Leistungsträger“, bekräftigte Riedebusch. Beide haben im Sommer ihre Ausbildung erfolgreich beendet.

Stolz auf Nachwuchs

Paul Saum, Vizepräsident des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, zuständig für das Ressort Berufsbildung, war begeistert von der Leistung und der Qualität, welche die Teams dem Publikum auf der Bundesgartenschau präsentierten: „Wir sind sehr stolz auf unseren Nachwuchs im Ausbildungsberuf des Landschaftsgärtners. Das, was die Jugendlichen an beiden Wettbewerbstagen an Engagement, Teamwork, aber vor allem an fachlicher Qualifikation geleistet haben, war genial und gibt einen Einblick, mit wie viel herausragendem Einsatz unsere Betriebe über ganz Deutschland hinweg ausbilden. Zudem zeigen diese Gärten den Besuchern der Gartenschau, wie viel Kreativität und Vielseitigkeit in diesem Berufsbild stecken. Eine bessere Bühne für unseren Berufsstand als den Landschaftsgärtner-Cup gibt es aus meiner Sicht nicht.“

15 Stunden Gartenarbeit

In insgesamt 15 Stunden Wettbewerbszeit, verteilt auf zwei Tage, war von allen Teams ein 3,80 mal 3,80 Meter großer Garten nach vorgegebenem Plan mit exakten Maßen sowie der entsprechenden Fachlichkeit zu bauen. Die auszuführende Gestaltung entsprach in jeglicher Hinsicht einem landschaftsgärtnerischen Gesamtwerk. Neben einer Natursteinmauer, die einen abgesenkten runden Sitzplatz gliederte, waren ein Holzsteg zu bauen sowie eine anspruchsvolle Pflasterfläche zu erstellen. Sträucher und blühende Stauden galt es nach passenden Lebensgemeinschaften zu pflanzen. Die Bewertung der einzelnen Gärten übernahm eine elfköpfige Fachjury mit ihrem Vorsitzenden Ludger Plaßmann.

Elf Zweierteams

Die Gartenschau war nach Eigenangaben der perfekte Ort für die Austragung dieses spannenden Wettkampfes, bei welchem sich die insgesamt elf Zweierteams ein Kopf-an-Kopfrennen lieferten. Mitten im Ausstellungsbeitrag der sechs Gartenwelten waren die zu bauenden Schaugärten der Teams, die sich in insgesamt elf Länderwettbewerben aus dem gesamten Bundesgebiet für diese Meisterschaft qualifiziert haben, in bester Gesellschaft.

Noch mehr Motivation

Auch in diesem Jahr nahmen zahlreiche Ausbildungsbetriebe den Wettbewerb zum Anlass, ihren eigenen Azubis noch mehr Lust auf diesen Beruf zu vermitteln und sie zu motivieren, sich fit für die Landesentscheide zu machen. Zudem bot die BUGA ein weites Feld für fachliche Anregungen in Form von außergewöhnlichen Gärten, besonderen Pflanzen und einem spannenden neuen Wohnkonzept mitten im Grünen. Sehr wertvoll ist zudem der Austausch unter den Kollegen und den Jugendlichen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN