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Bauernmarkt in Ganderkesee Rundum positive Resonanz nach "Markt zum Wohlfühlen"

Foto: Thomas DeekenFoto: Thomas Deeken

Ganderkesee. In Ganderkesee fand an diesem Sonntag der traditionelle Bauernmarkt statt.

 „Der Bauernmarkt ist super gelaufen“, sagte Elisabeth Westphal vom Landfrauen-Vorstand. „Jeder traut sich, was zu fragen, wenn es um unsere landwirtschaftlichen Produkte geht. Wir sind positiv überrascht“, ergänzte Cord Wübbenhort vom Landvolk-Vorstand. Und Maik Seeger, Leiter des Ganderkeseer Raiffeisenmarktes, bilanzierte: „Das hat Spaß gemacht. Die Resonanz ist sehr, sehr gut gewesen. Die Leute waren gut gelaunt und hatten viel Zeit. Das kennen wir so eigentlich gar nicht.“

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Viele lockere Gespräche

Am Ende des Bauernmarktes zogen die Landfrauen und das Landvolk als Veranstalter sowie Seeger als Organisator ein rundum positives Fazit. Auch deshalb, weil dank des Wetters den ganzen Tag über auf dem Gelände des Raiffeisenmarktes etwas los war. „Ein Markt zum Wohlfühlen. Mit vielen lockeren Gesprächen“, fand Wübbenhorst, der auch auf kritische Fragen rund um das Thema Landwirtschaft eingestellt war. Allerdings blieb der Bauernmarkt ein „unpolitisches Spektakel – weil Kritiker hier auch nicht herkommen“, so die Vermutung des Landvolk-Vorsitzenden.

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Große Vielfalt heimischer Produkte

Neben den idealen Wetterbedingungen hatten die Veranstalter den vielen Hundert Besuchern aber auch jede Menge rund ums Thema Landwirtschaft zu bieten. Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der gut gefüllten Lagerhalle wurde die große Vielfalt der heimischen Produkte präsentiert.

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Es gab Käse, Wurst, Marmelade, Milch und andere regionale Spezialitäten. Es wurden Treckerfahrten mit den jüngsten Besuchern etwas abseits des Geländes angeboten. Es ging auch mal mit dem Traktor durch die Menge. Da bewiesen sogar die ganz jungen „Männer“ Mut beim Bullenreiten. Und fünf Teams probierten sich beim Menschenkickerturnier, bei dem schließlich die Landjugend Sandersfeld den besten Torriecher hatte und Mannschaften wie „Kegelclub Jagdhund“ und „Tresensport Bergedorf“ das Nachsehen gaben.

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Gute Nachrichten gab es zum Schluss auch vom Kuchenbüfett: „Vom Gefühl her war es mehr als sonst“, betonte Elisabeth Westphal: Rund 100 gespendete Kuchen und Torten sowie 220 Stuten waren am Ende des Tages fast komplett verkauft, sodass die Landfrauen wieder mit einem hohen Erlös für einen guten Zweck rechnen können.


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