Bürgerbüro wird ab Montag umgebaut Kfz-Zulassungsstelle in Ganderkesee zwei Wochen geschlossen

So soll  das Bürgerbüro im Ganderkeseer Rathaus nach dem Umbau aussehen. Grafik: Labrenz & LabrenzSo soll das Bürgerbüro im Ganderkeseer Rathaus nach dem Umbau aussehen. Grafik: Labrenz & Labrenz

Ganderkesee. Jetzt geht es los: Der seit Längerem geplante Umbau des Bürgerbüros im Ganderkeseer Rathaus startet am kommenden Montag, 19. August.

Während der rund zweiwöchigen Bauphase soll der Betrieb weitgehend aufrechterhalten werden. Besucher müssen jedoch mit einigen Einschränkungen rechnen, informiert Gemeindesprecher Hauke Gruhn. So werde beispielsweise die Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle für etwa zwei Wochen geschlossen.

Ausweichen nach Hude möglich

Kunden könnten zum Beispiel auf die Zulassungsstelle in Hude ausweichen. „Die Gemeinde Hude weist jedoch darauf hin, dass sie gegenüber der Gemeinde Ganderkesee nur ein-geschränkte Befugnisse im Bereich der Kfz-Zulassung hat“, erläutert Gruhn. Kunden sollten unbedingt ihren Ausweis sowie bei Gewerbekunden einen Handelsregisterauszug mitbringen. Zudem sei in Hude aufgrund des zu erwartenden höheren Besucheraufkommens mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

In den nächsten 14 Tagen kein Souvenirverkauf

Eine weitere Einschränkung während der Bauphase: Es werde in dieser Zeit keinen Verkauf von Souvenirs geben, sagt der Gemeindesprecher.

Während der nächsten beiden Wochen kann das Rathaus Gruhn zufolge nicht durch den Haupteingang betreten werden. Geöffnet bleiben der Eingang des Gebäudes, in dem sich auch der Ratssaal befindet, und die Pforte auf der Rückseite des Rathauses. Das Foyer werde durch die Glastüren dann nur bis zum Fahrstuhl begehbar sein. Während der Umbauphase werde ein Notausgang an der Rückseite des Rathauses zum Eingang für das Bürgerbüro umfunktioniert. Dort sei dann provisorisch eine Rampe für Rollstuhlfahrer installiert. Ein Behelfsinfotresen werde gegenüber von Zimmer 6 beim Notausgang eingerichtet. Dort können beispielsweise gelbe Säcke abgeholt werden.

Nach Umbau deutlich heller

Der Empfangsbereich des Bürgerbüros soll nach dem Umbau deutlich heller gestaltet sein. „Der rundlich geschwungene und in den Raum hineinragende Empfangstresen ersetzt den nicht barrierefreien und bereits beschädigten dunklen Vorgänger“, informiert der Gemeindesprecher. Künftig soll es zwei Empfangspunkte geben, wovon einer unterfahrbar ist und somit von Rollstuhlfahrern genutzt werden könne. Ein etwas separierter Arbeitsplatz stehe für diskretere Gespräche zur Verfügung. Zudem werde ein neues Lichtkonzept umgesetzt. Große Lichtflächen sollen den Empfangsbereich insgesamt freundlicher und einladender erscheinen lassen.


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