Organisatoren zufrieden Gelungene Premiere für "Wild Rock Open Air" in Wildeshausen

Angelika Stelter (links) hat mit ihrer Band "Honeytruck" für gute Stimmung auf dem ersten "Wild Rock Open Air" in Wildeshausen gesorgt. Foto: Christopher BredowAngelika Stelter (links) hat mit ihrer Band "Honeytruck" für gute Stimmung auf dem ersten "Wild Rock Open Air" in Wildeshausen gesorgt. Foto: Christopher Bredow

Wildeshausen. Das "Wild Rock Open Air" in Wildeshausen hat am Samstag eine gelungene Premiere gefeiert. Zum ersten Mal fand die Konzertreihe im Freien statt – und die vom Ganderkeseer Fasching bekannte Sängerin Angelika Stelter zeigte sich sehr zufrieden mit dem Auftakt.

"Mit so vielen Leuten haben wir nicht gerechnet", sagte Angelika Stelter am Sonntag, einen Tag nach der Premiere des "Wild Rock Open Airs" in Wildeshausen. Ein wenig erschöpft, aber sichtlich zufrieden war die Mit-Organisatorin, die mit ihrer Band "Honeytruck" selbst zu dem gelungenen Rockkonzert in der Konzertmuschel auf der Burgwiese beigetragen hatte.

"Honeytruck"-Sängerin vom Ganderkeseer Fasching bekannt

Denn selbst mit ihrer Band auf dem ersten Open Air mitzuwirken, das ließ sich Stelter natürlich nicht nehmen. Vielen Ganderkeseern dürfte die Sängerin vom Fasching bekannt sein. Dort war die Wildeshauserin 2018 als Moderatorin bei den Büttenabenden aktiv und auch den Sessionsauftakt am 11.11. im Haus Adelheide moderierte sie im vergangenen Jahr. Das Rocker-Herz in ihr schlägt allerdings schon länger, seit sechs Jahren singt sie nun schon bei "Honeytruck": "Ich bin aber immer offen für Neues und es macht mir einfach Spaß, auf der Bühne zu stehen", erklärte Stelter. So könne sie sich sowohl für die Rockmusik, als auch für den Fasching begeistern.

Zahlreiche Besucher auf der Burgwiese beim "Wild Rock Open Air"

Insgesamt sechs Bands – neben "Honeytruck" auch "Black Sheep Burning", "Five Minorities", "ANA", "Jaded" und "Renegade Alley" – sorgten am Samstag beim "Wild Rock Open Air" vom Nachmittag bis zum späten Abend für feinste Rockmusik, die zahlreiche Besucher anzog. "In Spitzenzeiten waren bis zu 300 Personen da", freute sich Stelter. Alles sei ohne Komplikationen und Beschwerden über die Bühne gegangen. Damit war nicht unbedingt zu rechnen, denn die Organisatoren hatten nicht mal ein halbes Jahr Zeit, um das Event zu planen.

Denn bisher gab es das "Wild Rock" nur in der Gaststätte Kayserhaus. Der Umzug ins Freie war ein Versuch, die Konzertreihe noch größer aufzuziehen. "Wir hatten schon länger die Idee, ein Open Air in Wildeshausen zu machen", so Stelter. Weil eine andere Veranstaltung ausgefallen war, ergab sich im Februar die Möglichkeit, es endlich umzusetzen: "Es war schon eine sportliche Planung, aber es hat alles geklappt."

Zahlreiche Besucher schauten an der Konzertmuschel auf der Burgwiese in Wildeshausen vorbei. Foto: Christopher Bredow

Wiederholung des Open Airs denkbar

Aufgrund des Erfolgs sei es denkbar, das Open Air im nächsten Jahr zu wiederholen. Beim Fasching wird Stelter dann allerdings nicht wieder dabei sein – nicht wegen fehlender Lust, sondern aufgrund einer mehrmonatigen Reise, die die vielseitige Musikerin plant.


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