Wohnen im Alter in Ganderkesee Letzter Schliff für Senioren-Wohnanlage in Hoykenkamp

Der Convivo Park in Hoykenkamp, Zum Fischerpark 1: Links lassen sich’s Bewohner auf der Terrasse des Hauses I gutgehen, rechts erledigen Handwerker Restarbeiten am neuen Haus II. Foto: Reiner HaaseDer Convivo Park in Hoykenkamp, Zum Fischerpark 1: Links lassen sich’s Bewohner auf der Terrasse des Hauses I gutgehen, rechts erledigen Handwerker Restarbeiten am neuen Haus II. Foto: Reiner Haase

Hoykenkamp. Der Bezug der ersten Wohnungen im Haupthaus II Anfang Juli markiert das Ende der Wohnbauarbeiten im Convivo-Park Hoykenkamp. Vorab präsentiert die Convivo-Gruppe ihre Seniorenwohnanlage der interessierten Öffentlichkeit. Am Sonnabend, 29. Juni, gibt es Führungen und leckeres Essen.

Die Handwerker ziehen am Freitag, 28. Juni, ab, am Montag, 1. Juli, steuern Umzugswagen den Parkplatz vor dem Gebäude Zum Fischerteich 1 an: Das Haupthaus II des Convivo-Parks Hoykenkamp rundet jetzt das Wohnangebot für Senioren in der Gemeinde Ganderkesee ab. "Ab Montag kommen die Bewohner", berichtet Petra Freese, vor Ort tätige Verwaltungskraft der Bremer Convivo-Gruppe. Zwischendurch, am Sonnabend, 29. Juni, gibt es zum Abschluss der Wohnbauarbeiten ab 11 Uhr geführte Besichtigungen und leckeres Essen.

Wohnen im Grünen

Die Convivo-Gruppe will als Betreiber von Parks in Hoykenkamp und andernorts erklärtermaßen individuelles Leben im Alter ermöglichen. Das fängt beim Planen und Bauen durch den Bremer Projektentwickler Reiners an. Das drei Hektar große Grundstück ist zur Schierbroker Straße in Hoykenkamp hin von Baumbestand begrenzt und zu den Nachbarn und der freien Landschaft hin von einer weitgehend geschlossenen Wallhecke.

Chalets und Haupthäuser

Nach und nach sind im hinteren Bereich der Anlage 24 ebenerdige Chalets errichtet worden, einige davon direkt an einem Teich mit Seerosen und Schilfbüscheln. Die Chalets sind komplett ausgebucht und bezogen wie auch die 14 Wohnungen im Haupthaus I, das 2016 bezugsreif geworden ist. Hier gibt es auch Räume für eine zwölfköpfige Wohngruppe für Bewohner mit höherem Betreuungs- und Pflegebedarf.


Der Neubau des Hauses II (hinten) ist für die längst bezogenen Chalets auch eine Abschirmung zur Schierbroker Straße hin. Foto: Reiner Haase


Erdgeschoss, Obergeschoss, beide verklinkert, und obendrauf ein weiß verputztes Sattelgeschoss: Das nun bezugsreife Haupthaus II gleicht dem ersten in Gestaltung und Dimension. So gibt es auch hier 14 Wohnungen, 50 bis 80 Quadratmeter groß, und die Räume für eine Wohngruppe. "Nicht alle Wohnungen und Gruppenplätze sind vergeben. Nachfragen lohnt sich", sagt Convivo-Mitarbeiterin Freese.

Hilfe nach Bedarf

Wer im Convivo-Park lebt, soll Hilfe und Pflege nach Bedarf in Anspruch nehmen können. Zielgruppen der Convivo-Parks sind Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf, die noch selbstständig sind, aber bei zunehmender Pflegebedürftigkeit nicht mehr umziehen wollen. Es gibt einen hauseigenen Pflegedienst. Ambulante Pflegekräfte und Haushaltshilfen können beim Leben in den eigenen vier Wänden angefordert werden. Der Service reicht von kleinen Hilfen wie Wäschewaschen, Einkaufen und Kochen bis hin zur vollständigen Pflege im Pflegegrad fünf.

Familien entlasten

Auch die Familien sind bei Convivo im Blick, wenn sie von der Pflegebedürftigkeit des Partners oder der Eltern überrascht werden. Sie werden beraten, auch in Fragen der Finanzierbarkeit von Pflegediensten und Haushaltshilfen, und entlastet, wenn sie in die Pflege eingebunden sind. Vereinsamung im Alter soll nicht zu einer zusätzlichen Belastung werden.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN