Mitmachangebote für Groß und Klein Beim Hasbruchtag mit der ganzen Familie in den Urwald

Hasbruchtag 2018: Am Duftmemory versuchte sich im vergangenen Jahr die achtjährige Paula Scholz aus Delmenhorst. Archivfoto: Vincent BußHasbruchtag 2018: Am Duftmemory versuchte sich im vergangenen Jahr die achtjährige Paula Scholz aus Delmenhorst. Archivfoto: Vincent Buß

Hasbruch. Am Sonntag, 16. Juni, steht der inzwischen elfte Hasbruchtag auf dem Programm.

„Hasbruchtag goes Botanik“ – so lautet das Motto des inzwischen elften Hasbruchtags am Sonntag, 16. Juni, vor der Jagdhütte. Dann geht es schwerpunktmäßig um den Pflanzenbereich des uralten Waldes zwischen Ganderkesee und Hude, der sich durch einen besonders großen Artenreichtum auszeichnet. Der Aktionstag findet in der Zeit von 11 bis 15 Uhr statt und wartet mit vielen Aktionen auf.

Mit Kräuterfachfrau unterwegs

Das von Elisabeth Kühling geleitete Organisationsteam mit Brigitte Sprung, Jens Meier, Mareike und Annika Garms hat unter anderem jede Menge Mitmachangebote besonders für Familien und Kinder ausgearbeitet. „Dann heißt es: Was wächst denn da?“, erläutert Kühling, die darauf hinweist, dass viele Wildkräuter in Natur und Garten oft zu Unrecht als Unkraut bezeichnet oder sogar beschimpft werden. Denn in so manchen „Unkräutern“ würden sich auch heilsame Wirkstoffe verstecken. In zwei gemeinsamen Kräuterspaziergängen für Klein und Groß können Besucher mit der Kräuterfachfrau Manuela Kieler aus Wardenburg auf Erkundungstour gehen.

Von Waldxylophon bis Duftstand

Die Informations- und Mitmachangebote rund um das Thema „Botanik“ sollen alle Sinne ansprechen. Unter anderem wird es eine Fühlkiste zum Ertasten unbekannter Gegenstände, ein Waldxylophon, das den Klang verschiedener Hölzer hören lässt, und einen Duftstand geben. Für Kinder und Erwachsene gibt es dabei einen Mitmachpass, worin Stempel aller Stände gesammelt werden. Am Ende gibt es eine persönliche Urkunde, auch für Erwachsene.

Vereine und Institutionen

Darüber hinaus ist Peter Schlöndorff aus Hude mit dabei. Er bringt den Waldbewohner Giesbert mit, der „Märchen aus der wunderbaren Welt des Hasbruchs“ erzählen will. Außerdem beteiligen sich noch weitere Vereine und Institutionen am Hasbruchtag: Bei der Feuerwehr treffen die Kinder auf Max und Moritz, die Imker bringen allerlei Wissenswertes über Bienen mit, Martin Brinkmann vom Regionalen Umweltzentrum Hollen (RUZ) bastelt mit Naturmaterialien, und die Pfadfinder und der Naturschutzbund (Nabu) informieren durch Mitmachaktionen über ihre Arbeit. 


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