Projekte zu Zukunftsthemen Mit dem Kaffeebecher auf das Schulfest des Gymnasiums Ganderkesee

Die Schülervertreter des Gymnasiums Ganderkesee, (v. l.) Willy Lüdemann, Fynn Cordus, Cecilia Styrnal und Gina Sperling, zeigen eine Vielzahl der Becher, aus denen auf dem Schulfest Kaffee getrunken werden soll. Foto: Christopher BredowDie Schülervertreter des Gymnasiums Ganderkesee, (v. l.) Willy Lüdemann, Fynn Cordus, Cecilia Styrnal und Gina Sperling, zeigen eine Vielzahl der Becher, aus denen auf dem Schulfest Kaffee getrunken werden soll. Foto: Christopher Bredow

Ganderkesee. An den diesjährigen Projekttagen setzen sich die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Ganderkesee mit Zukunftsthemen auseinander. Gerade der Umweltschutz steht dabei im Fokus. Für das abschließende Schulfest sollen Besucher eigene Kaffeebecher mitbringen.

Die Projekttage am Ende jedes Schuljahres haben sich am Gymnasium Ganderkesee seit vielen Jahren etabliert. Doch in diesem Jahr ist etwas Entscheidendes anders: Nicht allein die Lehrer geben die Themen vor, sondern die Schüler haben sich selbst in die Umsetzung eingeschaltet. "Wir wollten selbst mehr in die Planung eingreifen und den Lehrern sagen, was wir wollen", erklärt Fynn Cordus, der gemeinsam mit Gina Sperling, Cecilia Styrnal und Willy Lüdemann zur Schülervertretung gehört. Seit Schuljahresbeginn haben sie sich Gedanken darüber gemacht, wie die diesjährigen Projekttage aussehen sollen.

Projekttage setzen sich mit Zukunftsthemen auseinander

"Uns war wichtig, zum Schuljahresende noch mal etwas Gutes zu tun, das der Gemeinnützigkeit dient", sagt Fynn. "Wir wollten uns mit der Zukunft auseinandersetzen und Themen wie den Umweltschutz behandeln." Ihre Ideen stellten die Schüler den Lehrern und in einer Gesamtkonferenz auch den Eltern vor. Dabei herausgekommen ist das Motto "Be the change – die Zukunft sind wir", unter dem sich alle Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums in der kommenden Woche in 41 Projektgruppen mit Zukunftsthemen beschäftigen werden.  (Lesen Sie hier: In Ganderkesee weiterhin keine Schülerdemos bei "Fridays for Future".)

Schüler können Gruppen nach Interessen belegen

Wie genau dieses Motto umgesetzt wird, können die Projektleiter – darunter neben Lehrern auch einige Schüler – selbst entscheiden: "Wir wollten nur das Rahmenthema vorgeben", so Fynn. Entstanden sind viele Themen rund um den Klimaschutz: Unter anderem wird sich mit Recycling und dem Insektenschutz auseinandergesetzt und es wird gezeigt, wie mit "gesunder Süße" Kuchen gebacken werden können. Auch um das Zukunftsthema "Robotik" soll es gehen. "Die Schüler können sich jahrgangsübergreifend und nach Interessen den Gruppen zuordnen, auf die sie Lust haben", erklärt Schulleiterin Renate Richter.  (Lesen Sie hier: Umwelt- und Klimaschutz bei Ganderkeseer Schülern hoch im Kurs.)

Besucher des Schulfestes sollen Kaffeebecher mitbringen

Präsentiert werden die Ergebnisse aus den Projektgruppen am kommenden Freitag, 14. Juni, von 15 bis 18 Uhr auf einem Schulfest. Um auch dort den Umweltschutz zu leben, soll auf bei Tellern, Bechern und Besteck auf Plastikmüll verzichtet werden: "Alle Besucher sollen einen eigenen Kaffeebecher mitbringen", sagt Fynn. Wer keinen dabei habe, könne sich im Becher-Fundus der Schule bedienen.  (Lesen Sie hier: Wie Delmenhorster Bäckereien gegen den Becher-Müllberg kämpfen.)

Einnahmen werden gespendet

Aus den Einnahmen, die das Schulfest generiert, wollen die Schüler einen Großteil spenden. Die Spendenziele sind dabei bereits klar: Die Deutsche Knochenmarkspende (DKMS), das Kinderhospiz Löwenherz und der Verein „Primaklima“ sollen unterstützt werden. "Uns war es wichtig, verschiedene Themenfelder zu bedienen", erklärt Fynn.


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