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Schulhofumgestaltung beim Gymnasium Ganderkeseer Fünftklässler weihen neuen Bolzplatz ein

Fünftklässler des Gymnasiums haben am Montag den ersten Teil des neu angelegten Bolzplatzes auf dem Gelände des Gymnasiums Ganderkesee eingeweiht. Foto: Thomas DeekenFünftklässler des Gymnasiums haben am Montag den ersten Teil des neu angelegten Bolzplatzes auf dem Gelände des Gymnasiums Ganderkesee eingeweiht. Foto: Thomas Deeken

Ganderkesee. Der Umbau des Schulhofs beim Gymnasium Ganderkesee ist fast abgeschlossen. Am Montag wurde ein Bolzplatzteil freigegeben.

Mit der Freigabe des ersten Teils des neu angelegten Bolzplatzes ist die Umgestaltung des Schulhofs auf dem Gelände des Gymnasiums Ganderkesee fast komplett abgeschlossen. Am Montagvormittag schnitt Schulleiterin Dr. Renate Richter das Absperrband durch und überließ das Bolzen zunächst den Mädchen und Jungen der 5b. Der zweite Teil des Spielfelds ist bereits neu angelegt, wird aber voraussichtlich für ein Jahr gesperrt sein, damit er ebenso gut anwachsen kann wie das jetzt freigegebene Stück.

Und schnipp, das Band ist durch: Dr. Renate Richter, Leiterin des Ganderkeseer Gymnasiums, hat am Montag den ersten Teil des Bolzplatzes freigegeben. Foto: Thomas Deeken


Für den Bolzplatz sei der Boden grundsaniert worden, informierte die Schulleiterin. Das heißt: tiefer ausgehoben und besser angelegt. „Das war schon ein bisschen viel Berg und Tal“, erklärte Richter, die kurz vor dem kompletten Abschluss der Schulhofumgestaltung insgesamt von einem Vorzeigeprojekt sprach. Ihr Kommentar: „Wir haben jetzt einen besonders schönen, gut funktionierenden und pädagogisch wertvollen Schulhof.“

Von Rückzugsangeboten bis zu Spielmöglichkeiten

Das Konzept, entstanden aus Beobachtungen in der Pausenhalle, durch den Schulhofausschuss und Landschaftsarchitekt Hajo Flemmig, sei voll aufgegangen. Für die Schülerinnen und Schüler gebe es attraktive Rückzugs- und Wanderangebote sowie jede Menge Spielmöglichkeiten in den Pausen – zum Beispiel auf der beliebten „Schwabbelmatte“, um die runde Tischtennisplatte herum oder auf dem Podest im grünen Klassenzimmer, das zum Spielen und für den Unterricht genutzt wird. Das Ganze sei bewusst sehr kleinteilig angelegt worden. Für jeden sei etwas dabei, so die Schulleiterin, die inzwischen auch etwas ganz Besonderes beobachtet habe: „Ich nehme inzwischen viele Schüler wahr, die auf dem Schulhof nicht mehr auf ihr Handy sehen.“ Das bedeute für sie: keine Langeweile in den Pausen.

330.000-Euro-Projekt

Lob gab es auch für die Kreisverwaltung. Es habe zwar zunächst einen schwierigen Beginn gegeben. Später seien aber Planung und Ideen für den Umbau, der laut Ludger Krone vom Kreisschulamt rund 330 000 Euro gekostet hat, sehr gut angenommen worden.

Sanierung geht im Gebäude weiter

Wenn der zweite Teil des Bolzplatzes freigegeben wird, ist allerdings noch längst nicht alles umgestaltet und saniert worden. Denn bis ins Jahr 2021 wird nach Angaben Krones noch an Räumen im E- und F-Trakt gearbeitet. Dabei geht es beispielsweise um naturwissenschaftliche Räume, um allgemeine Unterrichtsräume, Musikräume und eine Cafeteria. Dabei seien Schulleitung und Kreisverwaltung bei den Planungen schon frühzeitig von der Rückkehr von G8 auf G9 – das heißt: Abitur nach neun Jahren Gymnasium und damit im 13. Schuljahr – ausgegangen, sodass die Sanierungsarbeiten danach abgeschlossen sein dürften. „Eigentlich ja“, sagte auch die Schulleiterin. „Wir schauen aber mal, was danach tatsächlich kommt.“


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