Einstimmiges Votum Grünes Licht für neue Pastorin und Pfarrhausbau in Stenum

Pastorin Julia Klein (l.) könnte die länger vakante Pfarrstelle in Stenum besetzen. Der Gemeindekirchenrat hat schon dafür gestimmt. Rechts die geschäftsführende Pastorin der Kirchengemeinde Ganderkesee, Susanne Bruns. Foto: Dirk HammPastorin Julia Klein (l.) könnte die länger vakante Pfarrstelle in Stenum besetzen. Der Gemeindekirchenrat hat schon dafür gestimmt. Rechts die geschäftsführende Pastorin der Kirchengemeinde Ganderkesee, Susanne Bruns. Foto: Dirk Hamm

Stenum. Gute Nachrichten hat Susanne Bruns, geschäftsführende Pastorin der Ganderkeseer Kirchengemeinde, für die evangelisch-lutherischen Gläubigen aus dem Pfarrbezirk Stenum.

 Auf seiner Sitzung am Montagabend hat der Gemeindekirchenrat grünes Licht für die Anstellung von Pastorin Julia Klein als neue Seelsorgerin in Stenum gegeben. Auch der Bau eines Pfarrhauses für die Geistliche und ihre Familie rückt näher. Julia Klein, die sich auf die lange vakante Pfarrstelle bewarb, hatte sich Mitte April im Timotheus-Haus am Trendelbuscher Weg mit einem Vorstellungsgottesdienst der Gemeinde präsentiert und sich am Montagabend dem Gemeindekirchenrat vorgestellt.

„Der Rat hat einstimmig für Klein gestimmt, mit diesem Votum wird auch das Gremium der Evangelische-Lutherischen Kirche in Oldenburg, der Gemeinsame Kirchenausschuss, die Bewerbung befürworten“, blickte Bruns voraus. Angestrebt werde nun, Klein den Dienstantritt im Timotheus-Haus nach den Sommerferien zu ermöglichen. Julia Klein kommt aus der Badischen Landeskirche. Die Mutter von drei Kindern im Alter von einem bis acht Jahren hat in mehreren Gemeinden des Kirchenbezirks Südliche Kurpfalz in der Nähe von Heidelberg ihren Probedienst als Pfarrerin absolviert. Vor drei Jahren ist sie mit ihrem Mann nach Oldenburg gezogen. Von dort aus wird sie zu Beginn sicher noch nach Stenum pendeln müssen.

Neues Pfarrhaus soll 487 500 Euro kosten

Doch das wird sich in absehbarer Zeit ändern: Jetzt hat die Bauabteilung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg den Bau des rund 160 Quadratmeter großen und 487 500 Euro teuren Dienstsitzes auf der Wiese direkt neben dem Timotheus-Haus genehmigt.

Das Grundstück warte schon seit 1970 auf die Bebauung mit einem Pfarrhaus, erinnerte Bruns. 425 000 Euro der Baukosten waren durch den Verkauf des alten, nicht mehr benötigten Pfarrhauses an der Lindenstraße an einen Investor erlöst worden, auch den Rest bestreitet die Kirchengemeinde aus eigenen finanziellen Mitteln.

Gestern leitete Bruns bereits die Bauplanungen ein, telefonierte mit Architektin und Bauunternehmer. Das Ergebnis: „Die Arbeiten starten sofort, wenn das lokale Baugeschäft Kapazitäten frei hat“, sagte die geschäftsführende Pastorin.


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