Das hat sich alles getan THW-Neubau in Bookholzberg schreitet voran

Bei den Bauarbeiten für das neue THW-Dienstgebäude sind schon erste Fortschritte zu sehen. Foto: Thorsten KonkelBei den Bauarbeiten für das neue THW-Dienstgebäude sind schon erste Fortschritte zu sehen. Foto: Thorsten Konkel
Thorsten Konkel

Bookholzberg. Bagger und Trecker sind im Januar auf das Gelände an der Harmenhauser Straße angerückt, um den Neubau des Technischen Hilfswerks (THW) voranzubringen. Bis Ende des Jahres soll der Bau fertig werden.

Wie Arne Wiechmann, Sprecher des THW-Ortsverbands Hude-Bookholzberg, berichtet, sind die Bauarbeiten schon ein gutes Stück fortgeschritten: „Es wurden sogenannte L-Steine gesetzt, um den Höhenunterschied zur Straße Zur Rampe auszugleichen. Der Rest der Fahrzeughalle wurde abgerissen und Fundamente für das Unterkunftsgebäude gegossen“, erklärt Wiechmann. 

Dieses soll 25 mal zwölf Meter groß sein. Darin sollen Küche, Vorratsraum, Werkstatt, Duschen, Umkleiden und Unterrichtsräume sowie ein Raum für Jugendliche Platz finden. Zu Beginn wurden Winkelstützwände aufgebaut,  Schmutzwasserleitungen verlegt und das Gelände mit Sand aufgeschüttet. 

Erste Mauern stehen

Darüber hinaus sind jetzt auch schon die ersten Mauern für das Erdgeschoss hochgezogen worden. Folgen sollen bald die Mauern für das Obergeschoss. „Im Moment ist es ja noch ein Rohbau. Aber sobald das Dach gebaut ist und die Wände alle stehen, startet der Innenausbau. Da müssen dann zum Beispiel die Fenster vermessen und die ganze Elektrik gelegt werden“, so Wiechmann. 

Geplant ist, dass der Neubau zum Ende des Jahres fertig wird. „Das ist die aktuelle Schätzung und wir hoffen, dass das auch so klappt und es keine Verzögerungen mehr gibt.“ Sobald das Gebäude fertiggestellt ist, will das THW-Ortsverbands-Team die neuen Räumlichkeiten beziehen. Nach dem Umzug sollen der Abriss der alten Unterkunft und der Neubau der Fahrzeughalle folgen, die für den Fuhrpark des Ortsverbandes mit zehn Fahrzeugen einschließlich Anhänger gedacht ist. 

1,85 Millionen Euro für Neubau

Kosten soll das Projekt insgesamt 1,85 Millionen Euro, errichtet wird das Gebäude von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. 

THW-Pressesprecherin Britta Kindler vom Landesverband Bremen-Niedersachsen freut sich über das Voranschreiten des Projekts: "Es ist schön zu sehen, dass sich da etwas tut, und dass der Verband endlich etwas Neues bekommt." Denn Arbeiten hatten sich in der Vergangenheit öfter verzögert. Zuletzt hat es im vergangenen Sommer einen Baustillstand gegeben, weil ein Zustimmungsverfahren beim Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Bauen noch nicht abgeschlossen war, so Kindler.


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