Spatenstich am Ostersamstag Projekt Schießhalle in Hoyerswege kann endlich starten

Es kann losgehen: Die Mitglieder des Bauauschusses, (von links) Friedhelm Mahlstedt, Arne Matthes, Herwig Kunst, Dennis Stolle, Günter Richter und Enno Vosteen, haben sich das Gelände noch einmal genau angesehen, wo am Ostersamstag der erste Spatenstich für die Hoyersweger Schieß- und Sportanlage erfolgen soll. Foto: Dieter ColdeweyEs kann losgehen: Die Mitglieder des Bauauschusses, (von links) Friedhelm Mahlstedt, Arne Matthes, Herwig Kunst, Dennis Stolle, Günter Richter und Enno Vosteen, haben sich das Gelände noch einmal genau angesehen, wo am Ostersamstag der erste Spatenstich für die Hoyersweger Schieß- und Sportanlage erfolgen soll. Foto: Dieter Coldewey

Hoyerswege. Die Bauphase kann beginnen: Nach der Förderzusage von "LEADER" ist für Ostersamstag der erste Spatenstich für das Projekt Schieß- und Sporthalle in Hoyerswege geplant.

Darauf haben die Mitglieder des Schützenvereins, der Speelkoppel, des Ortsvereins sowie des Turn- und Sportvereins viele Monate gewartet. "Jetzt können wir aber endlich mit unserer neuen Schieß- und Sportanlage durchstarten", sagt Dieter Coldewey, Sprecher des Hoyersweger Bauausschusses, der früher noch Planungsausschuss hieß und in dem neun Mitglieder aus allen vier Vereinen das Projekt vorangetrieben haben. Erster Spatenstich  für das neue Gebäude am Holzkamper Damm ist am Ostersamstag, 20. April, um 17 Uhr. Dazu sind alle Mitglieder und Freunde eingeladen, auf die wenig später schon die nächste Aktion wartet: das traditionelle Osterfeuer des Ortsvereins.

Vor zwei Wochen "LEADER"-Zusage

Rund ein Jahr lang habe der Ausschuss auf die Zuschüsse vom Amt für regionale Landesentwicklung aus dem Fördertopf "LEADER" gewartet. Vor gut zwei Wochen sei die Zusage gekommen, informiert Coldewey. "Das bedeutet: Die Bauphase kann beginnen."

Kosten in Höhe von rund 550.000 Euro

Insgesamt rechnen die Mitglieder des Bauausschusses inzwischen mit Projektkosten in Höhe von rund 550.000 Euro. Früher war auch schon mal von etwa 470.000 Euro die Rede. "Das war aber die erste Schätzung. Und die liegt schon vier Jahre zurück", so Coldewey. Inzwischen sei vieles teurer geworden.

Vereinsmitglieder wollen Eigenleistungen erbringen

Er freue sich aber darüber, dass inzwischen alle Anträge auf Zuschüsse positiv entschieden worden seien – vom Landessportbund, vom Landkreis Oldenburg, von der Gemeinde Ganderkesee und jetzt von "LEADER", sodass "wir bis zu 335.000 Euro bekommen können, je nachdem, wie teuer die Halle tatsächlich wird", sagt Coldewey. Darüber hinaus wollen sich die Mitglieder der vier Vereine selbst einbringen und Eigenleistungen im Wert von 120.000 Euro hinzusteuern. Wie das im Einzelnen aussehen soll, werde jetzt geplant. 

Viele Spenden erhalten

Zieht man Zuschüsse und Eigenleistungen von der derzeit angenommenen Gesamtsumme ab, bleiben noch knapp mehr als 100.000 Euro übrig, die noch finanziert werden müssten. Dafür lägen bereits Spenden in Höhe von etwa 42.000 Euro vor. Und es werden Coldewey zufolge noch Mitgliedsbeiträge herangezogen, die inzwischen "in moderatem Rahmen angepasst worden sind". Möglicherweise müsse zusätzlich noch ein Kredit in Höhe von 25.000 Euro aufgenommen werden. Das sei aber noch nicht klar.

Mitte 2020 fertig?

Die Vereine hoffen darauf, Mitte des nächsten Jahres mit dem Projekt fertig sein zu können – möglichst bis zum Schützenfest. Das hänge aber unter anderem von den Unternehmen ab, die beim Bau eingebunden sind, und davon, wie es mit den Eigenleistungen klappt. 

Gebäude für alle vier Vereine

Das Gebäude, das auf einer bisher landwirtschaftlich genutzten, rund 2000 Quadratmeter großen Fläche beim Hoyersweger Denkmal entstehen soll, wird nach Angaben des Bauausschusses etwa 400 Quadratmeter groß. Geplant sind vier Luftgewehrstände. Neben den Schießwettbewerben  könnten im Raum vor den Gewehrständen beispielsweise auch Gymnastik und Tischtennis möglich sein.


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