Große Sause nach dem Umzug Faschingsnarren machen in Ganderkesee die Nacht zum Tage


Ganderkesee. Der Faschingstrubel hat sich am Samstag nach dem Umzug bei den verschiedenen Partys nahtlos fortgesetzt. Bis in den Morgen wurde im Oldenburger Hof und im großen Festzelt ausgelassen gefeiert.

Der Umzug um den Ring war erst der Auftakt: Tausende Faschingsfreunde aus Ganderkesee und umzu haben sich danach in die Gaststätten und das Festzelt gestürzt und die Nacht zum Tage gemacht. Bunt kostümierte Menschenmassen feierten bis in den Sonntagmorgen eine einzige große Faschingssause.

Großer Andrang bei Stolle

Bei Stolle im Oldenburger Hof mussten die Ordner zeitweise den Einlass stoppen, so groß war der Andrang des Partyvolks. Enger Körperkontakt war schon aus Platzgründen auf der Tanzfläche garantiert, und die gängigen Partykracher sorgten für ausgelassene Stimmung. In den Sitzecken des Oldenburger Hofes bestand aber auch die Möglichkeit, es sich inmitten des Trubels ein wenig gemütlich zu machen und zu schnacken. Hier ließ auch Umzugs-Moderator Markus Weise den ersten der drei tollen Tage relativ ruhig ausklingen. An „Druckbetankung“ war eh nicht zu denken, erklärte der Faschings-Tausendsassa: „Wenn ich auf dem Turm stehe, trinke ich grundsätzlich keinen Alkohol. Da bin ich ganz professionell. Und den Pegel der anderen kann ich jetzt nicht mehr aufholen.“

Wiedersehensfreude inmitten des Wirrwarrs

Dass es in dem ganzen Wirrwarr auch zu überraschenden Wiedersehensfreuden kommen konnte, bewiesen Günter Hegeler aus Bookholzberg und Anne-Kathrin Kreye aus Großenkneten. „Ich habe als Kind immer mit dem Fahrrad Milch auf dem Hof seines Vaters abgeholt“, erzählte eine freudig überraschte Partygängerin. Mehr als zwei Jahrzehnte ist das schon her, jetzt erkannte sie Günter Hegeler als Knastbruder für einen Tag wieder.

„Cordula Grün“ und „Sweet Caroline“ sind auch dabei

Ein Wiedersehen, oder besser: Wiederhören, gab es auch mit einigen anderen altbekannten Freunden: „Johnny Däpp“ war an diesem Abend wieder mit von der Partie. Oder „Cordula Grün“, der Wies´n-Hit des vergangenen Jahres. Mit diesem faschingskompatiblen Liedgut, aber auch den zeitlosen Klassikern wie „Take Me Home, Country Roads“ oder „Sweet Caroline“ ließ sich auch die Stimmung im Festzelt an der Raiffeisenstraße spielend zum Brodeln bringen, wie DJ Ralf Burnett und die Band Line Six bei einem ihrer letzten großen Auftritte bewiesen.

Den Mann zu Hause gelassen

Auch die Freundinnen Corina und Natalia genossen die elektrisierte Atmosphäre unter dem riesigen Zeltdach. Am Nachmittag haben sich die Delmenhorsterinnen mit ihren Familien den Umzug angeschaut. Zur Party ging es ohne Anhang, erklärte Corina schmunzelnd: „Ihr Papa passt zu Hause auf die Kinder auf.“ Bei den beiden fiel die Partynacht dann aber ziemlich kurz aus, denn natürlich hatten sie ein Einsehen: „Der Papa muss abgelöst werden.“

Cheerleader genießen die Party

Hörte man sich an den Party-Hotspots um, so war die Meinung einhellig: Es war an diesem Tag ein großartiger Faschingsumzug. Dennoch fand Sina, die sich zusammen mit Pia, Ariana und Svenja als Cheerleader verkleidete, die Party am Abend noch schöner. Pia war da anderer Meinung: „Ich finde beides super.“


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