Gastronomie auf dem Lande In Dingstede Stätte für Feiern und Kultur etabliert


Dingstede. Der Dingsteder Krug etabliert sich als Stätte der Kultur und als Ort für Feiern und Begegnungen. Stefan Rosier hat der lange brachliegenden ländlichen Gastronomie neues Leben eingehaucht.

Modernste Tontechnik war verfügbar, aber die brauchten „De Stroatklinkers“ nur für den Gesang. Die Band aus Groningen verbreitete am Sonnabend, 23. Februar, im Dingsteder Krug Gute-Laune-Musik „unplugged“, also ohne elektronische Verstärkung ihres reichhaltigen Instrumentariums. Beim Publikum kam die bunte Mischung aus amerikanischem Bluegrass, irischem Folk, Rock, Pop und Groninger Platt bestens an. Das lag nicht zuletzt an der humorvollen Show der Band aus den Niederlanden, die seit bald 30 Jahren in Eckkneipen und Konzertsälen, in Theatern und auf Festivals beste Unterhaltung bietet.

Geschichte und Moderne

Der Dingsteder Krug hat nach fast 100-jähriger Gastronomiegeschichte seit dem Jahr 2000 leergestanden, bis der Munderloher Stefan Rosier ihn vor gut zwei Jahren für sich entdeckte. Nach gründlicher Renovierung und Modernisierung steht er Gästen für besondere Ereignisse zur Verfügung. Im Inneren verbindet sich die Ästhetik der Vergangenheit mit dem Stil der Gegenwart. Hinter historischen Türen und Fenstern, zwischen alten Stützbalken und freigelegtem Backsteinmauerwerk steht Designmobiliar.

Drei Ebenen verfügbar

Auf drei Ebenen gibt es den großen Saal, zwei Lounges und einen Clubkeller. Licht- und Tontechnik sind auf dem Stand der Zeit, die Beleuchtungskörper und -elemente eindrucksvoll. Heimelige Sitzecken laden zum Verweilen in kleiner Runde ein.

Heute Kultur, morgen Hochzeit

Der Saal mit bloßem Mauerwerk an den Seiten und Bühne eignet sich für Konzerte genauso wie für festliche Gesellschaften, zum Beispiel für Hochzeiten. Drei Theken sind gut zugänglich und mit feinen Kaffeemaschinen, Zapfanlagen und viel Platz zum Kühlen und Lagern von Getränken ausgestattet.

Kulturverein mit im Boot

„Der Dingsteder Krug ist mehr als nur ein simpler Ort für Veranstaltungen. Er ist ein Raum für Kulturveranstaltungen, ein Platz des Austauschs und der regionalen Verbundenheit“, betont Stefan Rosier. Fürs Konzert der „Stroatklinkers“ zum Beispiel hat er, wie schon etliche Male zuvor, mit dem Verein Kultur und Tourismus Hatten zusammengearbeitet. Die nächste Gelegenheit für diese Kooperation ergibt sich beim Konzert der schwedischen Indie-Pop- und Folk-Formation „Dear Joe“, die am Freitag, 1. März, die Möglichkeiten der Ton- und Lichttechnik voll ausschöpfen wird.

Projekt Schützenhof angelaufen

Rosiers Lust am Erneuern althergebrachter Gastronomie auf dem Lande ist mit dem Dingsteder-Krug-Projekt nicht gestillt. Aktuell ist er dabei, im Schützenhof in Kirchhatten Modernes mit Traditionellem zu verknüpfen. Dort arbeitet er eng mit den bisherigen Wirten Angelika und Detlev Barkemeyer zusammen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN