Fasching 2019 in Ganderkesee Weises Wettniederlage ist Gewinn für Ganderkeseer Fasching

Freuen sich auf der Bühne der Festhalle über die hohe Spendensumme: (v.l.) Der Förderverein-Vorstand (hinten mittig) Susanne Sperling, Janina Jantzen, Jessica Unger und Uwe Saalfeld, davor Markus Weise und Jennifer Tönjes mit den symbolischen Berlinern. Den Scheck hält Thurid Werner, Kassenprüferin des Fördervereins. Foto: Timo MünzbergFreuen sich auf der Bühne der Festhalle über die hohe Spendensumme: (v.l.) Der Förderverein-Vorstand (hinten mittig) Susanne Sperling, Janina Jantzen, Jessica Unger und Uwe Saalfeld, davor Markus Weise und Jennifer Tönjes mit den symbolischen Berlinern. Den Scheck hält Thurid Werner, Kassenprüferin des Fördervereins. Foto: Timo Münzberg
TIMO MUENZBERG ! fotogafie & fot

Ganderkesee. Rund 3000 Gäste haben an vier Büttenabenden ausgelassen gefeiert – und dabei auch Gutes für den Faschingsförderverein getan.

Der Verlust der Büttenabend-Wette von Markus Weise ist für den Ganderkeseer Fasching ein großer Gewinn: Der Moderator der vier Büttenabende hatte vollmundig gewettet, dass das Publikum  – insgesamt etwa 3000 Gäste – keine 2000 Euro für den Förderverein spenden würde. Die Mädchen von den Weiß-Blauen Funken liefen an jedem der vier Büttenabende mit Spendendosen durch die Reihen der Gäste, und sie straften Weise am Ende förmlich ab: Es kam sogar ein noch höherer Spendenbeitrag zusammen, genau 2.587,67 Euro. Allerdings waren die Spenden beim Kinderfasching auch dazugezählt worden. Doch das störte am Samstagabend, beim großen Büttenfinale, niemanden. Den Scheck an den Förderverein überreichte Moderator Markus Weise auf der Bühne höchst persönlich. 

Wettschuld wird am Rosenmontag eingelöst

Einlösen will Weise seine Wettschuld dann am Rosenmontag: In der Tönjes-Bäckereifiliale im Famila-Markt muss der Comedian in der Zeit von 14 bis 16 Uhr Berliner verkaufen – im Funkenmariechen-Outfit. 

Axel Tönjes stockte die Spende noch auf, berichtet Timo Vetter, Sprecher des Faschingsveranstalters, der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV). Die Hälfte der von Markus Weise erzielten Einnahmen werden demnach zusätzlich noch dem Förderverein gespendet. „Ein gutes Geschäft“, betont Markus Weise, denn schließlich würde Tönjes für ihn ja auch die Personalkosten sparen.




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