Kinderfasching in Ganderkesee Von Funkenmariechen bis zum "Floss Dance"

„Hoch die Füße“, hieß es beim Auftritt der GGV-Funken. Foto: Vincent Buß„Hoch die Füße“, hieß es beim Auftritt der GGV-Funken. Foto: Vincent Buß

Ganderkesee. Der Nachwuchs hat am Sonntag in Ganderkesee Fasching gefeiert. Die Besucher der ausverkauften Festhalle am Steinacker konnten sich über eine abwechslungsreiche Show freuen.

Die Halle war voll, aber die Tribüne war um 15 Uhr noch leer. Alexander Meyer, Organisator des Kinderfaschings, hatte das Kinderprinzenpaar "vergessen", wie er zu Beginn des Programms scherzte. Kein Problem, dafür wurden Prinzessin Annie I. (Ordemann) und Prinz Konrad I. (Schwenzel) umso stürmischer beim Einmarsch empfangen.

Foto: Vincent Buß

"Als euer Prinz Konrad I. stehe ich hier, mit meiner zauberhaften Annie neben mir", reimte der Kinderprinz aus Bookholzberg in seiner Rede. Und seine Annie aus Immer gestand sogar: "Ein Traum ist für mich in Erfüllung gegangen."

Programm bot viel Abwechslung

Kurz darauf ging es mit dem Programm los. Es wurde viel getanzt, wobei die Gruppen einiges an Abwechslung boten. Zum Auftakt begeisterten die GGV Funken mit einer klassischen Faschingsshow, während die "Peanuts" bei einem Tanz zu "Barbie Girl" die 90er-Jahre zurück in die Festhalle brachten.

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Die Bobbies hingegen zeigten modernen Tanz zu aktueller Musik, inklusive Pantomime-Elementen und dem gerade bei der Jugend beliebten "Floss Dance". Die Shows, wie etwa die der TSV Kids, gefielen dem Publikum so gut, dass es immer wieder Zugaben einforderte.

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Lustig wurde es aber auch außerplanmäßig. Als das Moderatoren-Duo Kim Laqua und Lasse Stelling den Kinderprinzen baten, die nächste Gruppe anzukündigen, konnte dieser nur grinsen. Mit einem Fingerzeig auf seinen Mund gab er zu erkennen, dass er leider gerade am Essen war. Sowohl die Kinder als auch die Eltern im Publikum lachten mit ihm.

Das sagten die Besucher

Extra wegen des Kinderprinzen gekommen war der achtjährige Philipp, der mit seiner Schwester Amelie und seinem Vater Steffen Schwamb im Publikum saß. Er freute sich aber vor allem auch auf die Süßigkeiten.

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Zum ersten Mal beim Kinderfasching dabei war auch die zweijährige Luisa. Ihre Mutter Emily Brandt stammt aus den USA, hatte aber selbst schon oft beim Fasching mitgefeiert. "Ich freue mich jedes Jahr darauf", sagte sie.

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Für den Kinderfasching waren laut Gesa Intemann, verantwortlich für die Regie, alle 850 Karten bereits im Vorfeld verkauft worden. Zu den Besuchern kämen zudem rund 200 beim Fasching aktive Kinder, schätze sie. Für den Nachwuchs gibt es auch am Sonntag, 3. März, Gelegenheit zum Feiern: Im Festzelt an der Raiffeisenstraße wird dann ab 15 Uhr zum kostenlosen Kindertanz gebeten.

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