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Fasching 2019 Party pur beim zweiten Büttenabend in Ganderkesee


Ganderkesee. Mehr als vier Stunden Programm auf der Faschingsbühne und danach große Party bis in den frühen Morgen hinein: Auch beim 2. Büttenabend des Ganderkeseer Faschings war die Stimmung bestens. Hier eine kurze Halbzeitbilanz.

„Alle Aktiven haben ohne Ausnahme eine grandiose Arbeit abgeliefert. Und die Neuen haben sich auf Anhieb auf und hinter der Bühne wohlgefühlt und wollen nächstes Mal wieder mitmachen.“ Das hat Kirstin Rohlfs vom Regieteam zur Halbzeit der Büttenabend-Reihe des Ganderkeseer Faschings betont. Sehr überrascht sei sie vom Premierenabend am Freitag gewesen. „Da hat das Publikum schon beim Intro gestanden und applaudiert. Das habe ich so bisher noch nicht erlebt“, sagt Kirstin Rohlfs, die gemeinsam mit Jens Hambach Regie geführt hat.

„Wir sind alle super zufrieden“

Großes Lob gab es auch von Timo Vetter, Pressesprecher der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV): „Wir sind super zufrieden – auch weil wir komplett ausverkauft sind.“ Bei früheren Büttenabenden habe es ja immer mal wieder die eine oder andere Kritik am Programm gegeben. Diesmal habe er dagegen bislang nichts Negatives gehört. Und auch nach den 15 Programmpunkten, als einige Besucher die Festhalle am Steinacker verließen und neue Gäste noch bis zum frühen Morgen mitfeiern wollten, sei es weitgehend friedlich zugegangen – abgesehen von ein paar Leuten, die schon reichlich angetrunken angekommen und deshalb nicht mehr reingelassen worden seien, so Vetter.

Musik, Tanz und Party

Die fast ausnahmslos fantasievoll verkleideten Besucher hatten in der Tat keinen Anlass zu meckern – zumindest, wenn sie Lust auf viel Musik, Tanz und Party hatten, mitklatschen und mitsingen wollten. Dafür gab es von Anfang an reichlich Gelegenheit: vom originellen Opening mit rund 70 Mitwirkenden über die begeisternden Rock’n’Roller des TV Deichhorst bis hin zu den „Bookhorn Allstars“ mit ihrem Udo-Jürgens-Medley, bei dem auch die „Querbeat“-Mitglieder, die sich im vergangenen Jahr vom Fasching verabschiedet hatten, diesmal als Gäste ganz nahe an der Bühne mitfeierten.

Souveräner Moderator

Durch die Abende führte ein souveräner, gut aufgelegter Moderator, Sänger und Gitarrist Markus Weise, der einmal mehr gekonnt und auf witzige Art Brücken von einem zum anderen Programmpunkt schlug und – wie zum Beispiel beim Mickie-Krause-Song „Mich hat ein Engel geküsst“ – gerne das Publikum mit einband.

Verletzungs- und Krankheitsausfälle

Hut ab auch vor den Gruppen, die bei Tänzerinnen und Sängern kurzfristig Verletzungs- und Krankheitsausfälle kompensieren konnten, ohne dass es im Publikum auffiel. So hatten beispielsweise die Weiß-Blauen Funken ihren Tanzbeitrag noch am Donnerstag umgestrickt, nachdem ihr Funkenmariechen sich bei der Generalprobe verletzt hatte.


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