Neue Bahnverbindung möglich "Wunderlinie" könnte Tourismus im Kreis Oldenburg voranbringen

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Ob der der schon auserkorene Name „Wunderlinie“ dem hohen Anspruch gerecht wird, damit beschäftigt sich am Dienstag, 12. Februar, der ab 17 Uhr öffentlich im Kreishaus in Wildeshausen tagende Kreis- Struktur- und Wirtschaftsausschuss. Symbolfoto: Anatoly Maltsev/EPA/dpaOb der der schon auserkorene Name „Wunderlinie“ dem hohen Anspruch gerecht wird, damit beschäftigt sich am Dienstag, 12. Februar, der ab 17 Uhr öffentlich im Kreishaus in Wildeshausen tagende Kreis- Struktur- und Wirtschaftsausschuss. Symbolfoto: Anatoly Maltsev/EPA/dpa

Wildeshausen/ Landkreis Oldenburg. Wie die „Wunderlinie“ der Region nutzen könnte, wird am Dienstag, 12. Februar, im Kreis-Wirtschaftsausschuss erörtert.

In wie weit können Bahnhalte im Kreis Oldenburg von der neuen Zugverbindung Bremen-Groningen profitieren? Was bringt die Verbindung dem öffentlichen Personennahverkehr in der Fläche? Ob der der schon auserkorene Name „Wunderlinie“ dem hohen Anspruch gerecht wird, und mit welchen Auswirkungen zu rechnen ist, damit beschäftigt sich am Dienstag, 12. Februar, der ab 17 Uhr öffentlich im Kreishaus in Wildeshausen tagende Kreis- Struktur- und Wirtschaftsausschuss.

 In nur zwei Stunden von Bremen nach Groningen 

In der Sitzung wird der Projektleiter der Wunderline, Tjeerd Postma, über den Stand des Projekt, das Bahnreisende in Zukunft in nur zwei Stunden von Groningen nach Bremen bringen soll, informieren.

Im Anschluss – oder auch erst in der nächstfolgenden Sitzung – wird darüber zu befinden sein, wie sich der Landkreis Oldenburg in diesem Projekt weiter positionieren will.

Laut der Mitteilungsvorlage habe eine aktuelle Studie ergeben, dass die „Wunderline“ auch zur wirtschaftlichen Stärkung des nordwestdeutschen Grenzraumes beitragen wird.

Von der viel beschworenen Verbindung erhoffen sich die Experten zugleich einen Schwung für Arbeitsmärkte, Wirtschaft, Bildung und Kultur. Auch der Tourismus soll demnach durch die bessere Anbindung an die niederländischen Nachbarn einen Schub erhalten. Bahnhöfe im Landkreis Oldenburg seien in dieser Studie aber nicht betrachtet worden, so die Einschränkung.

Greifbarer geht es dagegen im zweiten Teil zu, wenn die Kreisverwaltung entsprechend einem Antrag der Grünen einen Überblick über die Produktion von erneuerbaren Energien auf den kreiseigenen Liegenschaften und solchen im Besitz der Kommunen gibt.

Gemeinde Ganderkesee leistet Pionierarbeit 

Vorreiterin ist dabei die Gemeinde Ganderkesee mit einer Solarthermieanlage am Schulzentrum in Bookholzberg, einer Fotovoltaikanlage auf dem Rathaus und bald schon einer weiteren Fotovoltaikanlage bei der Kita in Bookholzberg.

In Planung sind außerdem eine zusätzliche Anlage am Ganderkeseer Rathaus sowie eine weitere mit dem Neubau einer Kita in Ganderkesee. Dort soll die Stromerzeugung bereits ab August laufen, so die Erwartung.

Schlusslicht unter den acht kreisangehörigen Kommunen ist derzeit Großenkneten: Dort gibt es derzeit keine eigenen Anlagen. Denkbar sei allerdings eine Fotovoltaikanlage auf der Sporthalle, heißt es aus dem Rathaus. Auch würden einzelne Dächer für Fotovoltaikanlagen bereitgestellt werden. Deutlichen Verbesserungsbedarf gibt es auch in Hude: Aktuell gibt es lediglich die 2008 gebaute Erdwärmenutzung der Feuerwehr Hude sowie das Blockheizkraftwerk an der Peter-Ustinov-Schule. Weitere Planungen gibt es in der die Klostermeinde nicht.


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