Klinik-Modernisierung Planung für neues Bettenhaus in Stenum steht

Biljana Neloska

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So soll das neue Bettenhaus dem aktuellen Entwurf zufolge aussehen. Foto: STENUM Ortho GmbHSo soll das neue Bettenhaus dem aktuellen Entwurf zufolge aussehen. Foto: STENUM Ortho GmbH

Stenum. Die Stenumer Fachklinik für Orthopädie will ein neues Bettenhaus bauen. Das sollen die Patienten davon haben.

Ein neues Bettenhaus für die Stenumer Fachklinik für Orthopädie ist schon lange geplant – jetzt soll es realisiert werden. "Wir haben uns viel mit unserer Standortentwicklung beschäftigt. Jetzt sind wir in der glücklichen Lage, ganz konkret darüber reden zu können", sagt Dr.med. Karsten Ritter-Lang, ärztlicher Direktor und Geschäftsführer der Stenum Ortho GmbH. 

Die alte Villa auf der Wiese neben der Klinik soll einem neuen modern gestalteten Gebäude weichen. Für kommenden September ist der Baustart, zehn Monate später die Inbetriebnahme geplant. Bei dieser sollen dann 76 Betten plus acht Intensiv-Betten zur Verfügung zu stehen. Im Klinikgebäude sind es aktuell 63 Betten und 6 Intensiv-Betten. Der Neubau soll die Situation für Patienten und Personal gleichermaßen verbessern, erklärt Architekt Werner Geiken, der den Plan für das Bettenhaus entworfen hat.


So würde das Klinikgelände nach dem Bettenhaus-Anbau von oben aussehen


"Es geht um kurze Wege für die Mitarbeiter und eine verbesserte Aufenthaltsqualität für die Patienten. Das ist teilweise in den Zimmern und auch in den schmalen Gängen ziemlich beengt", so Geiken. Der neue zweigeschossige Bau soll dementsprechend weitläufiger mit Klinkermauerwerk, großen Fenstern und viel Licht gestaltet werden, soweit der derzeitige Entwurf. Im Bettenhaus sollen ein OP-Bereich, Physiotherapie-Räume, ein Aufwach- und Schwesternbereich, Aufenthaltsräume sowie eine Quarantäne-Station Platz finden. 

Nach aktuellem Konzept werden die Patientenzimmer zwischen etwa 20 und 40 Quadratmeter groß sein, "damit man sich vernünftig bewegen kann", so der Architekt. Die Verwaltung, die sich momentan in der alten Villa befindet, wird vorübergehend ins alte Schwesternwohnheim ziehen, nach Fertigstellung des Bettenhauses in das derzeitige Klinikgebäude, so Kliniksprecherin Daniela Wolff. 


Letzteres könne dann darüber hinaus auch für Informationsveranstalungen und Ähnliches genutzt werden Wie Karsten Ritter-Lang mitteilt, sei der Entwurf aber noch nicht abgeschlossen. 

"Wir sind jetzt gerade in der Entwurfsplanung. Dann geht in die Details. Das werden wir gemeinsam mit den Mitarbeitern diskutieren", so der Geschäftsführer. Die Mitarbeiter sollen an der Gestaltung beteiligt werden, damit die zukünftigen Arbeitsabläufe im neuen Gebäude auch funktionieren. 

8 Millionen Euro soll das ganze Vorhaben kosten. Finanziert werde das Projekt von der Klinik beziehungsweise einem neuen Gesellschafter, den die GmbH zukünftig bekommen soll.


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