Ausschuss in Ganderkesee Politik spricht sich für höhere Saunapreise aus

Die Ausschuss-Mitglieder haben für eine Sauna-Preiserhöhung gestimmt. Foto: Birgit StamerjohannsDie Ausschuss-Mitglieder haben für eine Sauna-Preiserhöhung gestimmt. Foto: Birgit Stamerjohanns

Ganderkesee. Der Sauna-Eintritt wird teurer – lautet der Beschluss des Ausschusses „Bäderbetrieb Ganderkesee“. Weitere Themen auf der Sitzung: Fortschritt der Freibad-Sanierung und Pläne für das Hallenbad.

Der Eintritt zum Saunahuus wird teurer – so lautet der einstimmig angenommene Beschluss des Ausschusses „Bäderbetrieb Ganderkesee“, der allerdings noch final am 21. Februar vom Gemeinderat abgesegnet werden muss. Tut er das, bedeutet das konkret: Die Sauna-Gäste zahlen ab dem 1. April einen Euro mehr für ihre Saunahuus-Eintrittskarte. Eine Preisanhebung habe es zuletzt 2016 gegeben – diese in Zusammenhang mit der Einführung eines Wochenendtarifs. Seitdem seien die Ausgaben in verschiedenen Bereichen der Bäder deutlich gestiegen. Darunter fielen beispielsweise die Erhöhung des Mindestlohns von 8,84 Euro auf 9,19 Euro für Aushilfskräfte sowie auch höhere Löhne für Fachkräfte.

Preiserhöhung vertretbar

Eine moderate Preiserhöhung erscheine daher – auch im Vergleich zu anderen Anlagen – vertretbar, heißt es in der Beschlussvorlage. Neben der Preissteigerung der Tageskarten sollen auch alle Jugendtarife einen Euro teurer werden. Darüber hinaus soll es auch einen neuen Eventzuschlag von bis zu 5 Euro geben. Diesen könne der Geschäftsführer der Bad GmbH, Henry Peukert, für besondere Veranstaltungen festlegen. Die Zuschlagshöhe richte sich nach der Art des Events. Beispielsweise würden bei bestimmten Saunaveranstaltungen auch Getränke gereicht. Das rechtfertige einen Zuschlagspreis. Auch eine Veränderung beim Eintritt für Kinder ist geplant. Zukünftig sei nicht mehr die Körpergröße entscheidend, sondern das Alter. Kinder bis sechs Jahre hätten dann freien Eintritt. Weitere Themen der Sitzung waren der Fortschritt der Freibad-Sanierung sowie die Sanierung der Schulschwimmhalle.

Wetter bremst Freibad-Sanierung

Die Arbeiten am Freibad seien durch die Wetterlage der vergangenen Wochen ein wenig ausgebremst worden, berichtete Fachdienstleiter Gebäudeservice Rainer Loog und sagte: „Im Moment liegen wir witterungsbedingt etwa sechs Wochen zurück.“ Beim der Baugenehmigung für das Kursbecken habe es noch Klärungsbedarf in Bezug auf den Brandschutz gegeben. „Im Raum standen die Fluchtweg-Situation und Diskussionen über einen möglichen zweiten Notausgang. Die Kosten dafür hätten bei 25.000 Euro gelegen“, so Loog. Es hätte aber geklärt werden können, dass es dafür keinen Bedarf gebe. Die Sanierung der Schulschwimmhalle soll demnächst ebenfalls angestoßen werden, berichtete Matthias Meyer, Fachdienstleiter Finanzen und Personal. Das stehe in Zusammenhang mit einem Fördermittel-Programm, dass das Land für Sportstätten plane. „Wir sollten versuchen, da reinzukommen. Wir suchen jetzt ein Planungsbüro, sodass wir zum Sommer hin eine Vorplanung haben. Tätig werden können wir vermutlich aber erst im übernächsten Jahr“, sagte Erster Gemeinderat Rainer Lange.


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