Second-Hand-Verkleidung in Kostümbörse Als Schweinchen oder Prinzessin zum Ganderkeseer Fasching

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Ein eingeschworenes Team: (von links) Elfriede Meyer, Christa Rediske und Brigitte Ewald organisieren seit Jahren die Kostümbörse in Ganderkesee. Foto: Thomas DeekenEin eingeschworenes Team: (von links) Elfriede Meyer, Christa Rediske und Brigitte Ewald organisieren seit Jahren die Kostümbörse in Ganderkesee. Foto: Thomas Deeken

Ganderkesee. In der Ganderkeseer Kostümbörse an der Rathausstraße sind bereits Hunderte Kostüme abgegeben worden. Es gibt noch zwei Abgabetermine, bevor am 8. Februar der Verkauf der Second-Hand-Verkleidungen beginnt.

"Wir machen in diesem Jahr einen Zoo auf", sagt Elfriede Meyer. Dabei denkt sie allerdings nicht an echte Tiere. Die Ganderkeseerin weist vielmehr auf die vielen Tierkostüme hin, die bisher in der Kostümbörse an der Rathausstraße 19 für den Fasching abgegeben worden sind. Von Schweinchen und Frosch über den Hasen und den Marienkäfer bis hin zum Leoparden und zum Strauß ist vieles aus der Tierwelt vertreten – und zwar für die Erwachsenen und nicht für die Kinder.

Annahme von Kostüm, Accessoires und Perücken

Seit vielen Jahren arbeitet Elfriede Meyer mit Christa Rediske und Brigitte Ewald "als eingeschworenes Team" in der Zeit vor den Büttenabenden und den "3 tollen Tagen" zusammen, um zunächst Kostüme, Accessoires und Perücken anzunehmen und sie anschließend als Second-Hand-Ware weiterzuverkaufen. So haben Faschingsfreunde und andere, die sich für Themenpartys wie zum Beispiel Oktoberfest verkleiden wollen, die Auswahl unter Hunderten von Kostümen – für Erwachsene und für Kinder.

Clowns kommen wieder in Mode

Für die Großen gibt es unter anderem die Möglichkeit, sich als Mexikaner, Orientale oder Venezianer zu verkleiden. Außerdem gibt es jede Menge farbenfrohe nostalgische Kostüme. "Und der Pirat geht immer", wissen die drei Frauen der Kostümbörse. "Außerdem kommen Clowns wieder in Mode", informiert Elfriede Meyer. Zur Erinnerung: Im Herbst 2016 kam es deutschlandweit immer wieder zu gefährlichen Angriffen sogenannter Horrorclowns. Daraufhin wurden Clownskostüme in den Karnevalshochburgen sogar verboten. Inzwischen hat sich die Situation wieder beruhigt, sodass schöne bunte Clownskostüme auch in Ganderkesee gerne wieder angenommen und dann weiter angeboten werden.

Von Pippi Langstrumpf zum Indianer

Bei den Kindern sind nach Angaben des Frauentrios vor allem Prinzessin und Pippi Langstrumpf, Cowboy und Indianer und – wie bei den Erwachsenen – auch Piraten in. Besonders wichtig: "Bei den Mädels muss viel Glitzer mit dabei sein", weiß Elfriede Meyer. 

Noch zweimal Kostümabgabe

Mit Freitag, 1. Februar, 17 bis 19 Uhr, und Samstag, 2. Februar, 11 bis 13 Uhr, gibt es in dieser Faschingssession noch zwei Möglichkeiten, ausgediente Kostüme abzugeben. Wer ein Kostüm anbieten möchte, kommt mit einer Preisvorstellung ins Von-Seggern-Haus. Dort werde besprochen, ob die Vorstellung realistisch sei, ob der Preis doch niedriger angesetzt werden müsse oder ob man möglicherweise sogar noch etwas mehr verlangen könnte, sagen die drei Frauen. Anschließend werde jedes Teil akribisch aufgelistet. Das sei vor allem deshalb wichtig, wenn die Outfits keine Abnehmer finden. Dann müsse der Eigentümer nach Faschingsende alles wieder abholen.

Verkaufsstart am 8. Februar

Verkauft wird das Faschingszubehör dann ab 8. Februar zwischen 17 und 20 Uhr – erstmals zum Start an einem Freitag. Weitere Verkaufstermine sind Montag, 11. und 18. Februar, 17 bis 19 Uhr, Freitag, 15. und 22. Februar, 17 bis 19 Uhr sowie Samstag, 9., 16. und 23. Februar, 11 bis 14 Uhr. Auszahlung beziehungsweise Kleiderrückgabe ist ausschließlich am Montag, 11. März, zwischen 18 und 19 Uhr.


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