Laut Verwaltung hohe Nachfrage Ganderkeseer Politik diskutiert über Bauland in Elmeloh

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Wieder als mögliches Baugebiet im Gespräch: die Fläche im Bereich nördlich der Elmeloher Straße und westlich Am Holz in Elmeloh. Foto: Thomas DeekenWieder als mögliches Baugebiet im Gespräch: die Fläche im Bereich nördlich der Elmeloher Straße und westlich Am Holz in Elmeloh. Foto: Thomas Deeken

Elmeloh. In Elmeloh gibt es laut Verwaltung eine hohe Nachfrage nach Baugrundstücken. Im Ausschuss für Gemeindeentwicklung am Donnerstag, 31. Januar, wollen die Ratsfraktionen über mögliches Bauland diskutieren.

Das Baugebiet an der Agnes-Miegel-Straße ist so gut wie abgeschlossen, da sind Verwaltung und Politik erneut auf der Suche nach Baugrundstücken in Elmeloh. Jetzt soll über ein mögliches Bauland nördlich der Elmeloher Straße und westlich Am Holz an der Stadtgrenze zu Delmenhorst diskutiert werden. "Das ist nichts Neues, sondern eigentlich schon ein alter Hut", sagt Peter Meyer, Fachbereichsleiter Gemeindeentwicklung, der am Donnerstag, 31. Januar, im Ausschuss für Gemeindeentwicklung nähere Informationen über das Areal geben will, bevor sich die Ratsfraktionen äußern. Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 18 Uhr im Rathaus.

Nördlich der Elmeloher Straße und westlich Am Holz könnte ein neues Elmeloher Baugebiet entstehen.


"Wegen der anhaltend hohen Nachfrage nach Baugrundstücken in Elmeloh" empfiehlt die Verwaltung, für das zirka fünf Hektar große Areal, auf dem bereits Häuser stehen, den Bebauungsplan 253 aufzustellen. Auch der Orts- und Heimatverein Elmeloh-Almsloh habe sich bereits mehrfach "für eine maßvolle Entwicklung Elmelohs auf der besagten Fläche ausgesprochen", informiert der Fachbereichsleiter.

Bauland auf 2,5 Hektar

Die noch unbebaute Fläche, an der ein Investor Interesse habe, dort Häuser zu bauen, beträgt laut Meyer knapp 2,5 Hektar. Die Zuwegung zum Gebiet könnte über eine bereits vorhandene Anbindung von der Straße Am Holz erfolgen.

Sozial geförderter Wohnungsbau?

Nach ersten Schätzungen des Fachbereichsleiters könnten auf der Fläche rund 25 bis 30 Einfamilien- und Doppelhäuser entstehen. Es soll aber auch darüber diskutiert werden, ob dort Mietshäuser gebaut werden sollten – möglichst im sozial geförderten Wohnungsbau.

An mesophiles Grünland denken

Bedenken müssen die Ratsvertreter, dass sich in dem möglichen Plangebiet mesophiles Grünland befindet. Sollte sich die Politik für Bauland aussprechen, müsste es an anderer Stelle Ausgleichsflächen geben, weist der Fachbereichsleiter hin.


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