"99Fire-Films Award" Flugplatz Ganderkesee Drehort für neuen Film von Lars Reinhardt

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Sie haben jetzt einen Kurzfilm auf dem Ganderkeseer Flugplatz gedreht: (von links) Espen Gehle, Lars Reinhardt, Emma Höffmann und Fluglehrer Jochen Klein. Foto: ReinhardtSie haben jetzt einen Kurzfilm auf dem Ganderkeseer Flugplatz gedreht: (von links) Espen Gehle, Lars Reinhardt, Emma Höffmann und Fluglehrer Jochen Klein. Foto: Reinhardt

Ganderkesee/Sandkrug. Der Sandkruger Jungregisseur Lars Reinhardt hat auf dem Ganderkeseer Flugplatz einen Kurzfilm gedreht. Damit will er sich beim internationalen "99Fire-Films Award" beteiligen.

Ganderkesee scheint sich derzeit zu einem beliebten Drehort für Filmregisseure zu entwickeln. Nachdem der Oldenburger Carsten Woike Ende vergangenen Jahres angekündigt hatte, in Kürze einen Psychothriller mit Horroreffekten in der Gemeinde drehen zu wollen, war der Sandkruger Jungregisseur Lars Reinhardt vor wenigen Tagen auf dem Ganderkeseer Flugplatz, um die Szenen für seinen Kurzfilm "The Flight" fertigzustellen. Kommentar des 15-Jährigen: "Wir waren total überwältigt. Und es war cool, dass wir alles filmen konnten, was im Drehbuch stand."

Vorher Film über Luther

Der Sandkruger, der schon seit Jahren im Filmgeschäft tätig ist und mit "Fehlerlos?!" einen erfolgreichen Beitrag mit dem bekannten Fernsehdarsteller Steffen Groth über Martin Luther abgeliefert hat, will sich mit seinem Film beim internationalen Wettbewerb "99Fire-Films Award" beteiligen, der für Filmemacher und Storyteller aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gedacht ist. Die Herausforderung dabei: Der Film soll 99 Sekunden lang und in 99 Stunden fertig sein – und zwar komplett vom Storyboard bis zur letzten Farbkorrektur. Zusätzlich erhöht wurde der Schwierigkeitsgrad noch dadurch, dass das Thema erst zum Start der ohnehin knappen Produktionszeit bekanntgegeben wurde: "Create your own path" – "Erstelle deinen eigenen Weg".

Filmabgabe nach 99 Stunden

Daraufhin setzte sich das insgesamt sechsköpfige Team um Drehbuchautor, Regisseur und Produzent Lars Reinhardt in Sandkrug zusammen, um in kurzer Zeit einen Film über die Leidenschaft zum Fliegen eines Jugendlichen zu entwickeln, der aber selbst Angst hat, mit dem Flugzeug in die Luft zu steigen. Am Ende aber wird alles gut. Gedachter Drehort zunächst: der Flugplatz in Hatten. Weil das aber nicht möglich gewesen sei, habe er einen Tipp erhalten, mal in Ganderkesee anzufragen, sagt der Jungfilmer. So sei schnell der Kontakt zu Jochen Klein, Fluglehrer auf dem Ganderkeseer Atlas Airfield, entstanden. Klein sei nicht nur Feuer und Flamme gewesen, dass auf dem Flugplatz gedreht wurde, so der 15-Jährige: "Er hat auch als Fluglehrer selbst mitgespielt. Und er hat das sehr gut gemacht." Nach nur sieben Stunden waren alle Szenen im Kasten. Danach schaffte es Lars Reinhardt, den Film in der Zeit von 99 Stunden komplett fertigzustellen. 

Derzeit wird "To(o)gether" produziert

Jetzt hofft der Jungfilmer, bei dem internationalen Wettbewerb, bei dem er versuchsweise auch schon im vergangenen Jahr mit einem Beitrag über Pferde in Huntlosen mitgemacht hat, auf einen Platz unter den Top 99. Denn dann wird der Film ab Mitte Februar auch gezeigt. Sollte es nicht klappen, sei er auch nicht sehr enttäuscht. Denn der Spaß am Dreh habe im Vordergrund gestanden, so der Sandkruger, der derzeit zusätzlich einen neuen Spielfilm produziert: "To(o)gether" soll der Streifen heißen, der Ende Mai dieses Jahres im Casablanca-Kino in Oldenburg vorgestellt werden soll. Da geht es um die dubiose Geschichte einen Mädchen, das von Hamburg nach Oldenburg kommt. Mehr will der jugendliche Regisseure allerdings nicht verraten.




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