Verzögerung bei Gewerbegebiet Bookhorn Behörde lehnt Vorschläge der Gemeinde für Zufahrten ab

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Könnte Zufahrt zur geplanten Westerweiterung des Gewerbegebietes Bookhorn werden: der Bereich bei der derzeitigen Ausfahrt vom Gelände der alten Bookhorner Schule. Foto: Thomas DeekenKönnte Zufahrt zur geplanten Westerweiterung des Gewerbegebietes Bookhorn werden: der Bereich bei der derzeitigen Ausfahrt vom Gelände der alten Bookhorner Schule. Foto: Thomas Deeken

Bookhorn. Schlechte Nachrichten für die Ganderkeseer Verwaltung zur Westerweiterung des Gewerbegebietes Bookhorn: Beide Vorschläge für die Zufahrten wurden laut Peter Meyer, Fachbereichsleiter Gemeindeentwicklung, von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr abgelehnt.

Das hat laut Meyer zur Folge, dass mit dem ursprünglich vorgesehenen Kauf von Flächen für das Gewerbegebiet noch nicht begonnen werden konnte und dass mit Vertragsabschlüssen erst im nächsten Jahr zu rechnen ist. Und das wiederum bedeutet: Alle weiteren Termine für Planung und Erschließung des Gebietes verschieben sich, so der Fachbereichsleiter.

Neue Vorschläge werden geprüft

Der Idee, über den Brüninger Weg ins Bookhorner Gewerbegebiet zu fahren, sei nicht zugestimmt worden, weil dadurch der Verkehrsfluss auf der Oldenburger Straße (Landesstraße 887) beeinträchtigt wäre. Inzwischen gebe es neue Vorschläge, die aber noch geprüft werden müssten, erläutert Meyer. So sei es beispielsweise denkbar, das Gebiet über die Rudolf-Diesel-Straße zu erreichen, wo der Kreuzungsbereich wegen des neuen Wohngebietes südlich Oldenburger Straße eh ausgebaut werden muss. Da steht laut Meyer aber eine Fläche mit vielen Bäumen, die dann weichen müssten. Zweite Möglichkeit: südlich der alten Bookhorner Schule an der Grüppenbührener Straße (ebenfalls L887) zwischen Schulgebäude und Wohnbebauung. Aber da gebe es derzeit Widerstände seitens der Grundstückseigentümer. Eventuell sei es auch möglich, direkt am Areal der Schule im Bereich der Ausfahrt eine Zufahrt zu den künftigen Gewerbeflächen einzurichten. Insgesamt möchte die Verwaltung zwei Ein- und Ausfahrten.

Rund 30 Hektar große Fläche

Bei der Westerweiterung geht es um ein Areal östlich der Grüppenbührener Straße und westlich im Bereich des Brüninger Wegs. Im Nordosten stößt die Fläche an die A28. Im Süden grenzt das Gebiet an die Oldenburger Straße und im Norden an das Landschaftsschutzgebiet, durch das die Welse fließt. „Dieses Schutzgebiet soll auch nicht angetastet werden“, versichert Meyer. Für dieses insgesamt rund 30 Hektar große Areal hat sich die Gemeinde Ganderkesee Ende August das Vorkaufsrecht gesichert. Das bedeute aber nicht, dass es später auch um diese Größenordnung geht, erläutert der Fachbereichsleiter. Mindestens 20 Prozent würden später wohl nicht zur Verfügung stehen.


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