Finanzausschuss Ganderkesee Eigenbetrieb regioVHS soll weniger Zuschüsse erhalten

Meine Nachrichten

Um das Thema Ganderkesee Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Die regioVHS soll künftig weniger Zuschüsse erhalten als zunächst von der Verwaltung vorgeschlagen wurde. Symbolfoto: imago stock&peopleDie regioVHS soll künftig weniger Zuschüsse erhalten als zunächst von der Verwaltung vorgeschlagen wurde. Symbolfoto: imago stock&people

Ganderkesee. Der Zuschuss von der Gemeinde Ganderkesee für den künftigen Eigenbetrieb regioVHS Ganderkesee-Hude soll zwar im nächsten Jahr noch bei 561.600 Euro legen, in den Folgejahren aber auf 500.000 Euro gedeckelt werden.

Darauf haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft und Finanzen am Donnerstagnachmittag mehrheitlich gegen die Stimmen der SPD geeinigt.Eigentlich wollte CDU-Fraktionschef Ralf Wessel, der die weiteren Zuschusssteigerungen bis 2022 auf 674.000 Euro monierte, bereits den Zuschuss für 2019 auf eine halbe Million Euro begrenzt wissen, ließ sich aber umstimmen. Er wolle nicht die Kultur oder die Bildung beschneiden, sagte Wessel. Es vermisse aber derzeit mehr Angebote im Bereich berufliche Bildung und warte noch auf ein Konzept von VHS-Leiter Dr. Jens Kohne. Auch FDP-Ratsherr Hans-Jürgen Hespe sprach sich gegen weitere Kostensteigerungen aus, empfahl aber, mit 561.600 Euro zu starten.

Honorare und Gebühren erhöht

Ohne Gegenstimme hatte sich der Ausschuss zuvor für eine Erhöhung der Honorare für Dozenten der regioVHS ausgesprochen. Seit Ende 2014 waren die allgemeinen Honorare in Höhe von 17 Euro sowie die für Kurse der beruflichen Bildung und EDV-Lehrgänge in Höhe von 20 Euro nicht angepasst worden. Künftig soll es eine Honorarspanne von 17 bis 40 Euro geben – je nach Qualifikation. Gleichzeitig stimmten alle Fraktionen für die Erhöhung der Gebührensatzung.

Zum Heckengarten Konzept und Kostenaufstellung gefordert

Äußerst knapp ging es dagegen beim Thema Heckengarten zu, der jede Menge nationale und internationale Touristen in die Gemeinde locken soll. Mit sechs Ja-Stimmen zu fünf Nein-Stimmen und einer Enthaltung gab es ein knappes Signal für den neuen Vorschlag der Verwaltung, die derzeit geschätzten Projektkosten in Höhe von 400.000 Euro auf die Jahre 2019 bis 2021 zu verteilen und auch sicherheitshalber mit einem Sperrvermerk zu versehen. Denn vorher sollen noch ein Konzept und eine Kostenaufstellung her. Der genaue Standort müsste noch geklärt werden. Und es müsste eine Übersicht geben, mit welchen Folgekosten zu rechnen ist. Die CDU hatte zuvor dafür plädiert, das Projekt in die Jahre 2021 und folgende zu verschieben.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN