Beinahe-Kollision in Ganderkesee Kleintransporter zwingt ICE zur Notbremsung

Von Biljana Neloska

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Nach dem Beinahe-Zusammenstoß zwischen ICE und Kleintransporter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines möglichen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Symbolfoto: Michael GründelNach dem Beinahe-Zusammenstoß zwischen ICE und Kleintransporter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines möglichen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Symbolfoto: Michael Gründel

Ganderkesee. Ein ICE ist am frühen Mittwochmorgen in Ganderkesee beinahe mit einem Kleintransporter kollidiert. Der noch unbekannte Fahrer hatte die geschlossene Halbschranke an einem Bahnübergang umfahren. Die Bundespolizei sucht Zeugen.

Ein ICE ist am frühen Mittwochmorgen gegen 4.55 Uhr an einem Bahnübergang in Ganderkesee fast mit einem Kleintransporter kollidiert. Laut den bisherigen Ermittlungen der Bundespolizei hat der noch unbekannte Fahrer des Wagens die geschlossene Halbschranke am Bahnübergang Dorfstraße trotz Rotausleuchtung umfahren. Der Lokführer des ICE 841, der auf der Fahrt von Oldenburg nach Berlin war, leitete nach Erkennen des Fahrzeugs sofort eine Notbremsung ein. Eine Kollision zwischen Zug und Transporter konnte durch den aufmerksamen Lokführer – unterwegs mit dem Hochgeschwindigkeitszug bei zirka 160 Stundenkilometern – verhindert werden.

Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr

Laut aktuellem Kenntnisstand sind keine Personen verletzt worden, heißt es im Polizeibericht. Das Kennzeichen des Kleintransporters konnte aufgrund der Dunkelheit und der Schnelligkeit des Ereignisses nicht erkannt werden. Der ICE verspätete sich um vier Minuten. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen eines möglichen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Sachdienliche Hinweise bitte an die Bundespolizei Oldenburg unter Telefon (0441) 218380.


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