Ergebnis für Hoykenkamp liegt vor Anlieger müssen für Ausbau der Fockestraße doch Beiträge zahlen

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Jetzt wird es langsam ernst: Über den Ausbau der Schlaglochpiste Fockestraße in Hoykenkamp soll heute im Ausschuss für Straßen und Verkehr abgestimmt werden. Foto: Thomas DeekenJetzt wird es langsam ernst: Über den Ausbau der Schlaglochpiste Fockestraße in Hoykenkamp soll heute im Ausschuss für Straßen und Verkehr abgestimmt werden. Foto: Thomas Deeken

Ganderkesee/Hoykenkamp. Eigentlich hatten die Anlieger der Fockestraße in Hoykenkamp gehofft, dass der Kelch an ihnen vorbeigeht. Jetzt aber sagen die Juristen: Die Anwohner müssen für den Ausbau Erschließungsbeiträge zahlen. Am Mittwoch, 28. November, wird über das Thema im Ganderkeseer Straßenausschuss diskutiert.

Monatelang haben Verwaltung und die Anlieger der Fockestraße in Hoykenkamp auf das Ergebnis einer juristischen Prüfung zum Thema Straßenausbaubeiträge gewartet. Jetzt ist es eingetroffen. Die schlechte Nachricht: Die Anwohner müssen für den Ausbau ihrer Straße zwischen Bahnhalt und Kreuzungsbereich Am Holz/Ecke Mittelweg Erschließungsbeiträge nach dem Baugesetzbuch zahlen, teilt die Verwaltung mit. Am Mittwoch, 28. November, soll über das Bauprogramm für den Ausbau der Fockestraße im Ausschuss für Straßen und Verkehr abgestimmt werden. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr.

Rund 480.000 Euro Anwohnerbeiträge

Verlässliche Aussagen, um wie viel Geld es sich bei den Beiträgen für die Anlieger handelt, könne er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht machen, informiert Peter Meyer, Fachbereichsleiter Gemeindeentwicklung. Nur so viel: Laut Haushaltsentwurf werden für den Straßenausbau einschließlich Ersatzneubau für die defekte Regenwasserkanalisation voraussichtlich rund 750.000 Euro benötigt. Bei den Beiträgen für die Anlieger geht die Verwaltung derzeit von circa 480.000 Euro aus, heißt es im Finanzhaushalt der Gemeinde. Davon übernehmen Meyer zufolge die beiden Firmen Neuhaus Neotec Maschinen- und Anlagenbau sowie Palfinger Tail Lifts den größten Teil. Rechnungen dürften wohl aber nicht vor Anfang 2020 in die Briefkästen flattern.

Anliegerversammlung geplant

Im Detail will die Verwaltung die Anwohner „zeitnah“ informieren. Einen genauen Termin gebe es allerdings noch nicht – vorgesehen sei die Versammlung aber noch vor Weihnachten. Im Winter sollen die Ausschreibungen für das Projekt erfolgen. Der Baubeginn sei für das Frühjahr 2019 vorgesehen.

Breitere Straße

Die Straße soll wieder in Asphaltbauweise ausgebaut werden. Die Fahrbahn werde vom Mittelweg bis zur Straße Am Sportplatz eine Breite von fünf Metern und von der Straße Am Sportplatz bis zur Bahn eine Breite von sechs Metern erhalten. Die Breiten ermöglichen eine problemlose Begegnung von Lastwagen, Bussen und Autos, heißt es seitens der Verwaltung. Der Gehweg soll unverändert bleiben. Die neue Fahrbahn schließe, wie bisher, ohne Bordanlage an die Rinne an. Die Entwässerung erfolge mit einseitiger Neigung über die vorhandene Rinne. Neue Grünflächen oder Anpflanzungen innerhalb der Verkehrsfläche seien nicht vorgesehen.

Von Lärm bis Beleuchtung

Weitere Themen im Ausschuss: Vorstellung des Lärmaktionsplans für die Gemeinde Ganderkesee, Erweiterung der Straßenbeleuchtung an der Nutzhorner Landstraße vom Sahrener Weg bis Zur Ollen, Beleuchtung von Bushaltestellen, Entwässerung und Befestigung der Fahrbahn auf dem Brookweg in Schierbrok, Schulwegsicherheitskonzept für das Neubaugebiet Bookholzberg-Bargup und Delbus-Linienführung über das Gebiet der Gemeinde.

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