Rückblick auf Aktionen in Ganderkesee Gleichstellungsbeauftragte zieht positives Fazit

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Auch zum Weltmädchentag aktiv: (von links) Ann-Kathrin Reuter vom Jugendhaus Kaffeepott, Gemeindejugendpflegerin Hille Krenz und Gleichstellungsbeauftragte Katrin Gaida-Hespe. Archivfoto: Gemeinde Ganderkesee/Hannes DrygalaAuch zum Weltmädchentag aktiv: (von links) Ann-Kathrin Reuter vom Jugendhaus Kaffeepott, Gemeindejugendpflegerin Hille Krenz und Gleichstellungsbeauftragte Katrin Gaida-Hespe. Archivfoto: Gemeinde Ganderkesee/Hannes Drygala

Ganderkesee. Ein positives Fazit hat Katrin Gaida-Hespe, seit Anfang 2018 Gleichstellungsbeauftragte in der Gemeinde Ganderkesee, beim Rückblick auf die zahlreichen Aktivitäten in diesem Jahr gezogen.

Sie kündigte am Donnerstagabend im Ausschuss für Soziales und Gesellschaft außerdem an, weiterhin bei vielen Veranstaltungen präsent sein zu wollen. Dabei hofft die Gleichstellungsbeauftragte, die für ihr Engagement viel Beifall von den Ausschussmitgliedern erhielt, auf viele Gespräche.

Von Frauenwahlrecht bis Weltmädchentag

Katrin Gaida-Hespe verwies auf 25 Stellenbesetzungsverfahren seit Februar, auf Gespräche bei den Kita-Leitungen über geschlechtersensible Erziehung und auf Selbstverteidigungskurse für Gemeindemitarbeiterinnen. Die seien anschließend derart begeistert gewesen, dass der Wunsch geäußert wurde, diese Kurse weiter stattfinden zu lassen. Sie erinnerte an Aktionen zu „100 Jahre Frauenwahlrecht“, Elternzeit und Elterngeld sowie zum Weltmädchentag. Dabei wurden Mädchen unter dem Motto „Because I’m a girl“ aufgefordert, sich Gedanken darüber zu machen, was ihnen wichtig ist und wie sie sich selber sehen. „Da sind ganz tolle Postkarten zurückgekommen“, lobte Katrin Gaida-Hespe. Darüber hinaus gab es jede Menge weitere Veranstaltungen zu Themen wie Existenzgründerinnen, „Allein mit Kind und Job“, Altersvorsorge, Bewerbung, Selbstverteidigung und Neubabyempfang.

Ausstellung ab 19. November

Der Veranstaltungsreigen sei aber noch längst nicht zu Ende. Denn anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von „Gewalt gegen Frauen“ am Sonntag, 25. November, finden im Vorfeld zwei größere Veranstaltungen statt. Zunächst heißt es ab Montag, 19. November, „Nein zu Gewalt an Frauen“. Gegen 11 Uhr wird nicht nur eine Ausstellung im Rathaus eröffnet. Auch Organisationen wie das Frauenhaus, der Weiße Ring und die Polizei präsentieren sich.

Jule Vollmer mit Kabarettprogramm

Am Mittwoch, 21. November, wird dann Jule Vollmer in der Gemeindebücherei erwartet. Sie stellt ab 19 Uhr ihr „zuckersüßes und bitterböses“ Programm „Die Waffen der Frau“ vor. Anmeldungen sind in der Bücherei möglich. Karten kosten fünf Euro. Weitere Selbstverteidigungskurse runden das Angebot der Gleichstellungsbeauftragten in diesem Jahr ab.


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