Kultur im Landkreis Oldenburg Kreis zahlt Zuschuss für Gruseliges von der Geest

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Hermann Speckmann hat jüngst das Buch „Der Glaube der Großsteingräberleute“ vorgelegt. Jetzt arbeitet er am nächsten Buch, diesmal über unverdient vergessene „kleine Leute“. Archivfoto: Dirk HammHermann Speckmann hat jüngst das Buch „Der Glaube der Großsteingräberleute“ vorgelegt. Jetzt arbeitet er am nächsten Buch, diesmal über unverdient vergessene „kleine Leute“. Archivfoto: Dirk Hamm

Ganderkesee/Landkreis Oldenburg Der Landkreis Oldenburg verstärkt sein Engagement für die Kultur. Der Ganderkeseer Auto Hermann Speckmann kann als Erster einen Zuschuss abrufen.

Der Ganderkeseer Autor und Heimatforscher Hermann Speckmann kann als erster Kulturschaffender auf einen Zuschuss aus einem neuen Förderprojekt des Landkreises Oldenburg zugreifen. Er arbeitet an einem Buch über kleine Leute aus der Delmenhorster und Wildeshauser Geest, die aus dem Alltäglichen herausgetreten und wieder in Vergessenheit geraten sind. Speckmann will das Buch im nächsten Jahr veröffentlichen und hat bei den Gemeinden Ganderkesee und Dötlingen Druckkostenzuschüsse beantragt. Das Vergabegremium des Landkreises hat er mit seiner Kurzbeschreibung der teils rätselhaften, teils gruseligen Geschichten überzeugt.

Zuschüsse für sechs Projekte

Dem Gremium des Landkreises haben acht Anträge vorgelegen. Als ebenfalls förderfähig wurde eine 3-D-Animation von der Klosterruine Hude eingestuft, die den Besuch des Klostermuseums attraktiver macht. Zuschüsse gibt es außerdem für eine Ausstellung und Vortragsreihe über den Hatter und Wardenburger Amtsvogt Traugott Schreber, für ein inklusives Chorwochenende, an dem Menschen mit und ohne Behinderung durch Rhythmik und Gesang zueinander finden, ein Buch über kuriose Geschichten aus dem Oldenburger Land und eine Chronik des Guts Sannum. Zwei Anträge wurden aussortiert, weil sie nicht die Voraussetzungen erfüllt haben. Die Gesamtsumme für die sechs Förderprojekte beträgt 6221,50 Euro.

„Investition in die Zukunft“

Der Landkreis Oldenburg hat sein kulturelles Engagement im Juli mit der Förderung von kreisweit bedeutsamen Kulturprojekten komplettiert. Gesellschaftliches Miteinander funktioniere, wo kulturelles Erbe bewahrt werde und kulturelle Teilhabe und kreative Entfaltung möglich sei, teilt die Kreisverwaltung mit. Die Förderung von Kunst und Kultur sei eine Investition in die Zukunft.

20.000 Euro im Fördertopf

Der Fördertopf für 2019 wird mit 20.000 Euro gefüllt. Anträge können ab sofort eingereicht werden. Sie sind an das Personal- und Kulturamt im Kreishaus in Wildeshausen, Delmenhorster Straße 6, zu richten. Die Mail-Adresse lautet kultur@oldenburg-kreis.de. Fragen rund um den Antrag beantwortet Andrea Ceranka. Sie ist unter Telefon (04431) 85248 zu erreichen.


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