Zum ersten Mal in Dingstede Osenfestspiele sollen im Dingsteder Krug bleiben

Bauchredner Frank Lorenz brachte das Publikum zum Lachen. Foto: Vincent BußBauchredner Frank Lorenz brachte das Publikum zum Lachen. Foto: Vincent Buß

Dingstede. Eine aufstrebende Kabarettistin hat am Freitag, 2. November, die Kleinkunstgala der Osenfestspiele gewonnen. Die Veranstaltung fand zum ersten Mal im Dingsteder Krug statt – und soll auch dort bleiben.

Dass die Kleinkunstgala ausverkauft war, konnten die Besucher am Freitagabend merken: Der Saal des Dingsteder Krugs war voll. Der Plan von Mitorganisator Johannes Cernota schien aufgegangen sein, schließlich wollte er mit dem Programm laut eigener Aussage unterschiedliche Geschmäcker bedienen.

So ging der Wettbewerb aus

Dem Wettbewerb um den Goldenen Osen stellten sich drei Künstler – sie alle verband der Humor. In nur 30 Minuten mussten sie die Jury – das Publikum – von sich überzeugen. Das schaffte die Kabarettistin Liza Kos, die Lieder und Parodien aufführte. Bühnenerfahrung sammelte sie bereits bei Fernsehauftritten, etwa in „Ladies Night“ oder „Die Anstalt“.

Zweiter wurde der Bauchredner Frank Lorenz, der 2015 in der RTL-Show „Das Supertalent“ den vierten Platz erreichte. Den bronzenen Osen erhielt der selbsternannte „Experte für Wunder“, der Zauberer und Jongleur Johannes Arnold. Er war für seinen Zaubererkollegen Braidon Morris eingesprungen, der laut Cernota wegen eines Unfalls verhindert war.

Am folgenden Abend ging es mit dem Osen-Festball weiter. Dort trat die Partyband „Smaaties“ auf. Zwar sei die Veranstaltung nicht ausverkauft gewesen, berichtete Cernota gestern. „Doch die Tanzfläche war voll und es herrschte tolle Stimmung.“ Kleinkunst, Musik, Essen, Geselligkeit war das Motto der Osenfestspiele. „Die Lebensfreude steht im Mittelpunkt“, fasste Cernota zusammen.

Das hat sich im Vergleich zum Vorjahr geändert

Es war erst die zweite Ausgabe des Festivals. Nach der Premiere im vergangenen Jahr hatte Gastgeber Cernota gegenüber dem dk noch Zweifel geäußert, ob es aufgrund mangelnder Unterstützung eine Fortsetzung geben würde. „Letztes Jahr war es noch ein Himmelfahrtskommando“, erzählte der Pianist und Künstler auch am Freitagabend dem Publikum. Dieses Mal gab es jedoch drei Organisatoren: die Osenzwerge GbR, hinter der Cernota und Wolfgang Jansen stehen, den Verein „Kultur und Tourismus Hatten“ sowie den Dingsteder Krug. Eine Entlastung für Cernota.

Mit dem neuen Austragungsort, dem Dingsteder Krug, war der Mitorganisator voll zufrieden: „Der Saal ist wie gemacht für diese Veranstaltung“, sagt er. „Technik, Bühne – es ist alles da.“ Und es gebe genug Platz. Im vergangenen Jahr fanden die Osenfestspiele noch in Sandkrug statt. Laut Cernota wird das Festival nun im Dingsteder Krug bleiben. Und auch die „Smaaties“ sollen wieder dabei sein.


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