Große Menge Müll abgeladen Hausrat illegal in Ganderkesee entsorgt: Polizei ermittelt

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Nach der illegalen Entsorgung am Fahrener Weg von einer großen Menge an Abfällen fahndet die Polizei Ganderkesee jetzt intensiv nach dem Verursacher. Foto: Thorsten KonkelNach der illegalen Entsorgung am Fahrener Weg von einer großen Menge an Abfällen fahndet die Polizei Ganderkesee jetzt intensiv nach dem Verursacher. Foto: Thorsten Konkel

Ganderkesee. Dass rücksichtslose Bürger seine Felder am Fahrener Weg in Ganderkesee immer mal wieder als Ort für die illegale Entsorgung von Abfällen nutzen, das kennt Landwirt Rainer Bücking schon zur Genüge. Doch die Menge an Hausrat, die Unbekannte jüngst im Kurvenbereich des Fahrener Wegs, rund 500 Meter von der Oldenburger Straße entfernt, abgekippt haben, ist selbst für den Grundstückseigentümer neu.

Diverse Möbelstücke, Klappstühle, Kleidung, eine Matratze und blaue Müllsäcke samt Inhalt wurden auf einem Feld achtlos und verbotenerweise entsorgt. Eine Zeugin habe aber bereits Hinweise auf den möglichen Verursacher geben können, den sie am vergangenen Wochenende beim Abladen beobachtet hat, meldete die Polizei am Dienstag. Weitere Hinweise zu dem Umweltdelikt nehmen die Beamten in Wildeshausen unter (04431) 941-115 entgegen.

Videoüberwachung bereits angedacht

Weil in der Nähe seines Hofs immer wieder illegal Unrat entsorgt wird, hat Bücking sich nach eigenen Angaben schon über die Möglichkeiten einer Videoüberwachung des Geländes informiert. Die sei aus Datenschutzgründen wegen der öffentlichen Straße aber nicht möglich, bedauert er.

Richtig sauer auf die Umweltsünder ist der erste Vorsitzende des Orts- und Heimatvereins Ganderkesee, Gerold Ahlers. „Ist das Dummheit oder Absicht?“, fragt er. Denn alljährlich befreien viele freiwillige Helfer vom Orts- und Heimatverein Ganderkesee den Ort bei der Aktion „Saubere Landschaft“ vom Müll.

Müll mit Fahrzeug angeliefert

Die große Menge an Müll könne nur mit einem entsprechenden Fahrzeug an den abgelegenen Ort gebracht worden sein. „Man hätte dann wohl auch nicht viel weiter fahren müssen, um den Müll ordnungsgemäß gegen geringe Gebühren beim Wertstoffhof an der Weststraße zu entsorgen“, stellt er fest.

Gerold Ahlers mutmaßt: „Vielleicht stammen die Umweltfrevler aber auch von außerhalb und kennen die Möglichkeiten zur Müllentsorgung gar nicht“.


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