Verdacht auf Rauschmittel In der Nacht von A1 abgekommen und gegen Baum geprallt

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Sonntagnacht ist es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A1 in der Samtgemeinde Harpstedt gekommen. Symbolfoto: dpa/Jürgen MahnkeSonntagnacht ist es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A1 in der Samtgemeinde Harpstedt gekommen. Symbolfoto: dpa/Jürgen Mahnke

Harpstedt. Mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen ist ein Autofahrer ins Krankenhaus gekommen, der Sonntagnacht mit seinem Wagen von der A1 nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum im Seitenraum geprallt ist.

Nach Angaben der Polizei meldeten Verkehrsteilnehmer gegen 3.20 Uhr ein Auto zwischen den Anschlussstellen Groß Ippener und Wildeshausen-Nord im Bereich der Samtgemeinde Harpstedt, das in starker Schlangenlinie in Fahrtrichtung Osnabrück unterwegs war. Unmittelbar danach gab es einen erneuten Hinweis, dass es einen Unfall mit diesem Fahrzeug gegeben haben soll. Kurz darauf traf ein Streifenwagen der Autobahnpolizei Ahlhorn an der beschriebenen Unfallstelle ein. Der 46 Jahre alte Autofahrer aus Worpswede war laut Polizei mit seinem Wagen von der Autobahn abgekommen und gegen einen Baum gefahren. Vor Ort konnten die Beamten keine Alkoholbeeinträchtigung feststellen, jedoch ergab sich der Hinweis auf den Konsum von berauschenden Mitteln, heißt es im Polizeibericht.

Ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Der verletzte Fahrer wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Nach weiteren Ermittlungen wurde festgestellt, dass der Mann nicht in Besitz einer Fahrerlaubnis ist und dass das Fahrzeug weder versichert noch versteuert war. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 10.000 Euro. Zu Beeinträchtigungen des Verkehrs kam es durch den Unfall jedoch nicht.


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