Großübung in Schierbrok Sirenenalarm weckt Feuerwehrleute

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Schierbrok. Nur kurz, dafür umso dichter, hingen am Samstagmorgen dunkle Rauchschwaden über dem Gelände des Schierbroker Bauunternehmens Kathmann an der Nutzhorner Landstraße.

Um 7.24 Uhr alarmierte die Großleitstelle die Freiwillige Feuerwehr Schierbrok-Schönemoor – und riss dabei so manchen Brandschützer aus dem Wochenendschlaf. Nur kurze Zeit später – dann bereits unter dem Stichwort „Gebäudebrand groß“– piepten auch in Bookholzberg und Falkenburg die Funkmelder der Feuerwehrleute. Und die Sirenen heulten los.

Nach vier Minuten am Einsatzort

Vor Ort bot sich den mit Blaulicht und Martinshorns schon nach knapp vier Minuten als erste angerückten Schierbroker Brandschützern glücklicherweise statt eines Katastrophenszenarios nur eine gut durchdachte Großübung.

Die bis zuletzt geheim gehaltene Alarm-Einsatzübung für die drei Ortsfeuerwehren Schierbrok-Schönemoor, Bookholzberg und Falkenburg hatte Gemeindebrandmeister Bernd Lembke veranlasst.

Brand in einer Halle

Bei dem Übungsszenario handelte es sich um einen Brand in einer Halle während Reparaturarbeiten an einem Baucontainer. Durch den sich schnell ausbreitenden Rauch, der täuschend echt mittels Rauchpatronen simuliert worden war, waren laut Übungsdrehbuch mehrere Mitarbeiter in der Halle eingeschlossen.

Gasflaschenlager in Gefahr

Des Weiteren bedrohten die Flammen und die Wärmestrahlung ein Gasflaschenlager an der Außenwand der Halle. Auch die Rettung von Verletzten wurde geübt: Alarm-Einsatzübung für die drei Ortsfeuerwehren Schierbrok-Schönemoor, Bookholzberg und Falkenburg. Foto: Thorsten Konkel
Die in großer Zahl angerückten Einsatzkräfte mussten neben ihren Löschaufgaben auf dem weitläufigen Firmengelände auch noch vier „Verletzte“ suchen und retten, einen davon sogar von der Plattform eines hohen Baukrans. Während der groß angelegten Übung war die Nutzhorner Landstraße wegen der über der Fahrbahn verlegten Schläuche voll gesperrt, Feuerwehrleute regelten den Verkehr.


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