Einfangen, sammeln, tauschen Pokémon-Spieler jagen gerne Monster in Ganderkesee

Von Biljana Neloska

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Walther Steding ist Pokémon-Jäger der ersten Stunde. Foto: Biljana NeloskaWalther Steding ist Pokémon-Jäger der ersten Stunde. Foto: Biljana Neloska

Ganderkesee. Vor zwei Jahren ging der Hype um Pokémon Go los – in Ganderkesee reißt der Trend nicht ab. Ein Pokémon Go-Spieler, der von Anfang an dabei ist, erklärt, wo er spielt und warum eigentlich.

Das Pokémon Go-Spiel erfreut sich in Ganderkesee immer noch großer Beliebtheit. Pokémon Go-Spieler stehen am Ganter an der Mühlenstraße, tippen konzentriert auf ihren Smartphones herum und fangen bunte Monster: Wer darauf achtet, entdeckt sie immer wieder an unterschiedlichen Standorten in der Gemeinde.

2016 kam das Spiel um die Jagd auf virtuelle Monster, die Pokémon, heraus und löste einen wahnsinnigen Hype aus. Im Trend liegt das Spiel auch heute noch, erklärt Walther Steding, Pokémon-Jäger der ersten Stunde. Er wohnt in Hude, ist aber regelmäßig in der Gemeinde auf der Jagd nach neuen Pokémons. „Ein markanter Punkt ist an der Volksbank, wo mehrere Arenen und Pokéstops – Anlaufpunkte, wo sich der Spieler neue Gegenstände abholen kann – dicht zusammenliegen“, sagt Steding.

Viele gute Standorte in Ganderkesee

Weitere gute Standorte seien in Ganderkesee häufig an den Gantern zu finden und an Sehenswürdigkeiten wie der St.-Cyprian- und Cornelius-Kirche. In Bookholzberg sei die Stedinger Straße zwischen Volksbank und der Tulpenstraße beliebt, weil auch an diesen Stellen viele Pokéstops und Arenen zusammenstünden. Das Skulpturenufer und die Parkstraße in Hude seien ebenfalls beliebt bei den Pokémon-Fans.

Konkret geht es bei dem Spiel darum, die einzelnen Pokémon zu finden, einzufangen und zu sammeln, um stärkere Pokémon zu entwickeln, die man dann in Kämpfen in sogenannten Arenen, Plätze die meistens durch Sehenswürdigkeiten in der realen Welt gekennzeichnet sind, nutzen kann, um andere Spieler und ihre Pokémon zu besiegen. Man geht also durch die Gegend und immer wieder mal taucht dann ein Pokémon auf dem Spielebildschirm auf, welches man dann einfangen kann.

Freunde werden via Whatsapp dazu geholt

Spielen würden alle Geschlechter und Altersklassen. „Von sechs bis 60. Ich habe auch einen Herren geroffen, der war um die 80. Er hat sich von seinen Enkeln anstecken lassen.“ Mit dem Spiel angefangen habe Steding, weil er das Spielkonzept faszinierend fand. „Man sitzt nicht irgendwo rum und spielt für sich, sondern geht an die frische Luft, bewegt sich und trifft sich mit Freunden, um mächtigere Pokémon einzufangen, die hin und wieder in den Arenen auftauchen als sogenannte Raid-Gegner“, sagt Steding.

Am meisten Spaß mache ihm das gemeinsame Spielen: Seit Anfang des Jahres noch mehr, weil man nun auch Pokémon mit anderen Spielern tauschen könne, um somit seine Sammlung zu vervollständigen.

„Vieles erledigt man alleine, aber wenn es interessante Pokémon zu finden gibt, informiert man seine Freunde, damit diese auch die Chance bekommen, dieses zu fangen.“

Des Weiteren tauchten bei Raids Pokémon auf, die man gar nicht alleine einfangen könne, man brauche da die Hilfe von bis zu 20 Freunden. Daher hätten er und einige andere auch eine Whatsapp-Gruppe erstellt, um dann zeitnah die Freunde zu informieren und auch um Neuigkeiten zu Spielupdates und Veränderungen auszutauschen.


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