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11.10.2018, 19:09 Uhr KOMMENTAR

Wohnen in Ganderkesee muss bezahlbar bleiben

Kommentar von Thorsten Konkel

Im Ringen um bezahlbaren Wohnraum in der Gemeinde Ganderkesee schlägt die SPD-Fraktion die Ausweisung eines neuen Baugebietes in Heide vor. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpaIm Ringen um bezahlbaren Wohnraum in der Gemeinde Ganderkesee schlägt die SPD-Fraktion die Ausweisung eines neuen Baugebietes in Heide vor. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa

Ganderkesee. Im Ringen um bezahlbaren Wohnraum in der Gemeinde Ganderkesee schlägt die SPD-Fraktion jetzt die Ausweisung eines neuen Baugebietes in Heide vor. Ein Kommentar

Nach Wohnraum drängt, am Wohnraum hängt doch alles: Zu wenige Wohnungen, zu hohe Mieten – so ist die Lage längst nicht mehr nur in Großstädten und Ballungszentren. Die Nachfrage nach den eigenen oder gemieteten vier Wänden ist groß, der Druck steigt.

Auch die Entwicklung von Wohngebieten dauert in vielen Kommunen noch viel zu lange. Wohl dem, der sich in Ganderkesee ansiedeln will. Neben dem Willen, Flächen für die Bebauung „wachzuküssen“, gibt es offenbar auch genug Personal, das willens und fähig ist, sich durch den Dschungel des Baurechts zu schlagen. Aber auch Staat und Investoren müssen mitspielen, um den Dampf aus dem Kessel zu nehmen. Eine überbordende Regulierung wäre ebenso kontraproduktiv wie von Investoren erhobene überzogene Grundstückspreise. Eines nicht vergessen: Die Bürger bei den Planungen mitnehmen.


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